Fußball-Bezirksliga

Für Dinslaken 09 ist gegen Stenern Wiedergutmachung angesagt

Sebastian Pfeiffer (rechts) hat auch noch am 0:7 zu knabbern.

Sebastian Pfeiffer (rechts) hat auch noch am 0:7 zu knabbern.

Foto: foto: Jochen Emde/Funke Foto Services

Dinslaken.  Nach dem 0:7-Debakel in Mülheim müssen die Dinslakener am Sonntag ein anderes Gesicht zeigen. Sebastian Pfeiffer nimmt das Team in die Pflicht.

Nach gerade einmal zwei Spieltagen haben Fußballtabellen in der Regel noch keine Aussagekraft. Beim SuS 09 Dinslaken läuten aber schon jetzt die Alarmglocken. In den ersten beiden Partien holte der Bezirksligist noch keinen Punkt, erzielte außerdem keinen Treffer. Das erschreckende Torverhältnis: 0:9. Hauptgrund dafür ist die bittere 0:7-Schlappe am Donnerstag beim Mülheimer FC 97. Am Sonntag gibt es für die Mannschaft von Trainer Thorsten Schramm, der nach seiner Hüft-Operation immer noch nicht dabei sein kann, die nächste Möglichkeit für die ersten Punkte. Mit der DJK TuS Stenern kommt um 15.15 Uhr ein Aufsteiger an die Gneisenaustraße.

Klassenunterschied spürbar

Sebastian Pfeiffer gehört bei den Dinslakenern zu den absoluten Führungsspielern und zählt mit 29 Jahren auch schon zum alten Eisen in der sonst noch sehr jungen Mannschaft. Er hat ebenfalls noch an der deutlichen Niederlage und dem Saisonstart zu knabbern. „Was wir da abgeliefert haben, war eine Katastrophe. Wir waren von Beginn an überhaupt nicht auf dem Platz. In Sachen Passspiel, Spritzigkeit und Technik war das schon ein Klassenunterschied“, fasst er zusammen und erklärt weiter: „Wir müssen zusehen, dass wir da so schnell wie möglich rauskommen.“

Da kommt doch ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger genau richtig oder? „Im Moment“, antwortet Pfeiffer sachlich, „ist es eigentlich egal, gegen wen wir spielen. Wir kennen viele Mannschaften aus der Liga nicht und müssen auch gegen jeden alles geben, um zu punkten.“

Der Gast aus Bocholt überzeugte am ersten Spieltag mit einem deutlichen 4:0-Sieg im Derby gegen den 1. FC Bocholt II und ist daher keineswegs zu unterschätzen. Pfeiffer und seine Mannschaftskameraden wissen vor der Begegnung um den Ernst der Lage.

Pfeiffer fordert eine Reaktion

Der Mittelfeldspieler nimmt seine Kollegen vor dem Spiel aber in vielerlei Hinsicht in die Pflicht: „Wir müssen Wiedergutmachung betreiben. Für unseren Co-Trainer Oliver Grimm, der uns gut eingestellt hat und bitter enttäuscht wurde. Für die Zuschauer, die auch zahlreich mit nach Mülheim gefahren sind. Für unseren Torhüter Jan Czarnetzki, der, so komisch das klingt, beim 0:7 sogar gut gehalten hat und am Ende auch für uns selbst als Mannschaft.“

Co-Trainer Oliver Grimm hatte nach dem Spiel in Mülheim personelle Veränderungen angekündigt. All zu viele Alternativen hat er aber nicht. Die Elf vom Donnerstag hat mit Ausnahme von Nico Knödlseder, der aus der A-Jugend kam, auch im Vorjahr eine ordentliche Spielzeit abgeliefert und hat unbestritten das Potenzial für die Liga. Vielleicht gelingt dem SuS am Sonntag ja der erste Punktgewinn.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben