Handball-Landesliga

Für MTV Rheinwacht Dinslaken III läuft es noch nicht rund

Kai Schmitz (2.v.l.) traf zweimal für den MTV Rheinwacht Dinslaken III gegen die Turnerschaft St. Tönis II.

Kai Schmitz (2.v.l.) traf zweimal für den MTV Rheinwacht Dinslaken III gegen die Turnerschaft St. Tönis II.

Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Für den MTV Rheinwacht Dinslaken III läuft es in der Handball-Landesliga weiter nicht rund. Auch MTV II und HSG Hiesfeld/Aldenrade II verloren.

Für die dritte Mannschaft des MTV Rheinwacht Dinslaken läuft es in der Handball-Landesliga weiterhin nicht rund. Gegen die Turnerschaft St. Tönis II stand am Ende die vierte Niederlage aus dem fünften Saisonspiel fest. Mit 23:24 (13:15) verlor die Mannschaft von Martin Terwiel denkbar knapp und rutschte in der Tabelle auf Rang zwölf ab.

Dabei verlief die Partie über lange Zeit ausgeglichen. Zwar liefen die Dinslakener die gesamte Begegnung einem Rückstand hinterher, ließen die Gäste jedoch nicht davonziehen und hielten dagegen. Insbesondere Lukas Terwiel, der mit seinen neun Treffern Haupttorschütze beim MTV war, erzielte einige wichtige Tore und hielt seine Mannschaft lange im Spiel.

Mehr Artikel zum Sport aus Dinslaken, Voerde und Hünxe

Nachdem es mit 13:15 aus Dinslakener Sicht in die Pause ging, wurde es in Durchgang zwei kurz vor dem Abpfiff noch einmal so richtig eng. In der 47. Minute trafen die Gäste zunächst zur 22:19-Führung, ehe Lukas Terwiel innerhalb von zwei Minuten auf 21:22 verkürzen konnte. Auch beim Stand von 22:24 hatte Terwiel das letzte Wort und traf erneut zum 23:24-Anschluss. Am Ende reichte es für den MTV trotz einer soliden Leistung wieder einmal nicht, um Punkte mitzunehmen.

MTV III: J. Terwiel, Palapys (2), Brune (1), Schmitz (2), Horstmann (4), Hagenstroem, Drews, Müller (2), L. Terwiel (9), Friedhoff (1), Kemmerling (3).

Zweite Niederlage der Spielzeit

Die Zweitvertretung des MTV Rheinwacht Dinslaken musste sich dem TV Vorst II geschlagen geben. Mit 16:28 (10:13) verlor die Mannschaft von Trainer Jörg Schwarz überraschend deutlich gegen den Tabellensiebten und kassierte damit die zweite Niederlage der laufenden Spielzeit.

Eine entscheidende Rolle spielte dabei unter anderem das Fehlen der beiden Leistungsträger Niklas Hetzel und Nico Czeslik. Auch Piero D’Auria und Niklas de Lede gingen angeschlagen in die Partie, was laut Coach Schwarz jedoch nicht ausschlaggebend für die Niederlage gewesen sein soll: „Wir haben einfach einen gebrauchten Tag erwischt. Neben den personellen Problemen haben wir nach gut zwanzig Minuten einfach keinen Zugriff mehr bekommen, weder in der Abwehr noch im Angriff.“

Zunächst fanden die Gäste aus Dinslaken noch gut in die Partie, glichen in der 23. Spielminute zum 9:9 aus und gestalteten die Begegnung ausgeglichen. In Durchgang zwei brach der MTV dann jedoch zusammen, kassierte innerhalb von zwanzig Minuten 13 Tore, traf selber lediglich dreimal.

Auch die Bemühungen von außen blieben erfolglos. „Ich habe versucht, den Halblinken in Manndeckung zu nehmen, nachdem er sehr viele einfache Tore werfen konnte, aber auch das sollte nicht helfen. Wir haben den Gegner einfach nicht in den Griff bekommen“, erklärte der Übungsleiter.

Am Ende stand die verdiente Niederlage fest, die laut Schwarz auch in der Höhe gerechtfertigt war: „Wir hatten keine Chance, das muss man so hinnehmen. Ich hoffe, dass wir nach der Pause wieder vollzählig sind und unser volles Potenzial abrufen können.“

MTV II: Sprehn, Enders (2), N. de Lede (1), Hosters (1), D’Auria (1), Grasbon (1), Frank (2), Plück (1), Rheinhardt, Nahlmann (2), Heßelmann (2), F. de Lede (3).

Metzner und Hojan fehlten

Die ersatzgeschwächte HSG Hiesfeld/Aldenrade II musste sich beim SV Straelen mit 21:30 (9:12) geschlagen geben Mit André Metzner und Daniel Hojan fehlten den Gästen zwei wichtige Spieler. Zudem konnte David Fischer aufgrund eines Infekts kaum eingesetzt werden. Dafür hielten die Rot-Weiß-Violetten gegen den Verbandsliga-Absteiger in der ersten Hälfte bemerkenswert gut mit. Nach dem Wechsel erhöhte Straelen schnell auf 9:15 (33.) und enteilte danach auf 16:26 (52.). „Leider konnten wir die Qualität in der zweiten Halbzeit nicht halten. Der Druck durch den Straelener Rückraum war erdrückend. Wir haben uns aber nicht aufgegeben und uns teuer verkauft“, meinte HSG-Trainer Jörg Schnier. Torhüter Robin Winter gab in der zweiten Hälfte sein Comeback und zeigte wie zuvor auch Jan Vorwerk eine starke Leistung.

HSG II: Höhne (5), Jüngling (4), Matic (4/2), Brock (3), Wefers (2), Fischer, Schützelhofer, von Kuczkowski.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben