Traben

Garry macht in seiner Erfolgsbilanz das Dutzend voll

Mit dem aus einer Pause kommenden Unik Mac Laid steuerte Michael Nimczyk zum Sieg.

Foto: Sexauer

Mit dem aus einer Pause kommenden Unik Mac Laid steuerte Michael Nimczyk zum Sieg. Foto: Sexauer

Dinslaken.   Fünf Rennen wurden auf der Dinslakener Trabrennbahn am Montag abgelassen, und natürlich trug sich der Goldhelm auch in die Siegerliste ein.

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Drei PMU-Matinees sind für das Rennjahr 2018 geplant, die erste fand bei mehr als akzeptablen äußeren Bedingungen statt, da der kurzfristig eingezogene Frühling auch am Montag auf der Trabrennbahn in Dinslaken gastierte. Fünf Rennen wurden abgelassen, und natürlich war der Goldhelm nicht nur vor Ort, sondern trug sich auch in die Siegerliste ein. Gut aufgelegt zeigten sich nicht nur Vierbeiner, die ihre Winterpause beendeten, sondern auch aktuelle Formpferde.

Auch seinen zwölften Start in Dinslaken beendete Garry mit einer Ehrenrunde. Sah die Aufgabe vor dem Zug mit Zulage nicht unbedingt maßgeschneidert aus, so hatte sich nach dem ersten Bogen die Sache schon ins Positive gekehrt. Gegnerin Philistine Face war ebenso fehlerhaft wir andere vermeintliche Stolpersteine, während Blitzstarter Garry schon vorn auszumachen war. Ronja Walter ritt die Sache dann locker nach Hause und brachte ihrem Anhang lohnende 19:10 auf Sieg. Mit 1:17,0 stellte der Trabreitsuperstar en passant aus dem Band einen neuen Saisonrekord auf.

Gleich wieder erfolgreich war auch Velten Moon River. Eline Janssen sicherte sich früh die Spitze und wurde auch durch den aus der Radfahrerlage eine Konterattacke fahrenden Gerco Impuls nicht wirklich in Gefahr gebracht.

Kein Renntag ohne Nimczyk-Sieg

Die Form steht, und sie bleibt auch. Es scheint keinen Renntag mehr zu geben, der ohne einen Sieg von Michael Nimczyk auskommt, sollte dieser engagiert sein. War Derartiges früher bei Champions gleichfalls nicht ungewöhnlich, so ist dies heutzutage sicher bemerkenswerter, da die Anzahl der Rennen pro Renntag bekanntlich bei weitem nicht an frühere Standards heranreicht. Bei einer PMU-Matinee ist man eh auf fünf Rennen begrenzt. Und dennoch: Gleich die Auftaktprüfung am Bärenkamp ging auf das Konto des Goldhelms, obwohl Michael Nimczyk keinesfalls hinter dem Favoriten saß. Mit dem aus einer Pause kommenden Unik Mac Laid ließ er sich zu Beginn nicht hetzen, folgte dann innen den Spuren von Gotta Jibboo und rang die Favoritin in der Distanz zur Quote von 85:10 locker nieder. Zuvor hatte sich die bald nach vorn gezogene Femke Schermer an der letzten Ecke aus der Partie gesprungen, was Mitfavorit Adoro Scott bereits hinter dem Wagen passiert war.

Voller Zuversicht agierte Jesse ter Borgh im Sulky von Mayflower. Die Varenne-Tochter aus Lasbeker Zucht kam gleichfalls aus einer Startpause, zeigte sich aber in einer allerdings kaum allzu anspruchsvollen Aufgabe gleich bestens auf dem Posten. Mayflower ging eingangs der Schlussrunde an Nessi Karat vorbei nach vorn und segelte der Konkurrenz davon.

Abwechslungsreich ging es in der letzten Prüfung zu. Mit 14 Pferden bot sich dem Betrachter vor allem im ersten Bogen geradezu ein „französisches Bild“, da es in drei, vier Spuren gen Tribünengerade ging. Vier verschiedene Piloten gab es im Verlauf zu vermelden, von denen sich Kalisco mit Julia Knoch durchsetzte. Escudo konnte das Blatt nicht mehr wenden, Dritter wurde Edgar Kievitshof.

Damit gewannen zum einen drei frische Sieger erneut, und zum anderen setzten sich zwei Pferde aus der Winterruhe kommend an diesem Frühlingstag durch.

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