Radrenntag in Hiesfeld

Gelungener Radrenntag des RSC Dinslaken in Hiesfeld

Im Hauptrennen gingen 50 Radfahrer beim Renntag des RSC Dinslaken in Hiesfeld an den Start.

Im Hauptrennen gingen 50 Radfahrer beim Renntag des RSC Dinslaken in Hiesfeld an den Start.

Foto: Markus Joosten/FFS

Dinslaken.   Der Jahnplatz in Hiesfeld war am Sonntag gut besucht. Grund dafür war der Radrenntag des RSC Dinslaken. „Bei den Besucherzahlen waren wir mindestens vierstellig“, freute sich Burkhard Stahlmecke, Pressesprecher des Clubs. Einen großen Anteil an dem Besucherzuwachs im Vergleich zu den letzten Jahren war mit Sicherheit der neue Veranstaltungsort. Die Sportstätte „Hiesfelder Dorf“ feierte in diesem Jahr ihr Debüt. Die Sterkrader Straße beherbergte Start und Ziel, über die Riemenschneider-, Mittelfeld- und Hohlstraße verlief die 1,4 Kilometer lange Strecke.

Der Jahnplatz in Hiesfeld war am Sonntag gut besucht. Grund dafür war der Radrenntag des RSC Dinslaken. „Bei den Besucherzahlen waren wir mindestens vierstellig“, freute sich Burkhard Stahlmecke, Pressesprecher des Clubs. Einen großen Anteil an dem Besucherzuwachs im Vergleich zu den letzten Jahren war mit Sicherheit der neue Veranstaltungsort. Die Sportstätte „Hiesfelder Dorf“ feierte in diesem Jahr ihr Debüt. Die Sterkrader Straße beherbergte Start und Ziel, über die Riemenschneider-, Mittelfeld- und Hohlstraße verlief die 1,4 Kilometer lange Strecke.

Fünf Rennen

Der Radrenntag war in fünf Rennen unterteilt. Den Anfang machte der Jedermann- und Blaulichtcup. Beim Jedermanncup durfte jeder Fahrradbegeisterte mitfahren, beim Blaulichtcup nur Polizisten. Aus dem ganzen Bundesland reisten die Gesetzeshüter an, um an der NRW-Meisterschaft teilzunehmen. Michael Hinz, ehemaliger Leistungssportler und Mitglied im Radsportclub, konnte in beiden Kategorien den ersten Platz belegen. In der Polizeicup-Wertung kam Jan Herbst zwei Sekunden später ins Ziel und landete auf dem zweiten Platz. In der Jedermann-Wertung landete er auf dem fünften Platz.

Herbst ist selber aktiver Fahrer im Verein und einer der Hauptorganisatoren des Radrenntages. „Mit meiner Platzierung bin ich super zufrieden, aber noch glücklicher macht es mich, dass es in diesem Jahr so reibungslos abgelaufen ist“, resümierte er den Tag und freute sich über den guten Verlauf. Eines seiner Highlights war das Laufradrennen für Kinder bis fünf Jahre. Auf einer 200 Meter langen Strecke konnten die Kinder zeigen, was in ihnen steckt. „Zu dem Zeitpunkt waren auch mit Abstand die meisten Besucher da“, ergänzte Burkhard Stahlmecke.

Weiter gab es noch Wettkämpfe im Jugend- und Senioren-Bereich. Auf dem Podest landete hier jedoch kein Dinslakener. Horst Stahr erreichte in der Seniorenwertung 4 den neunten Platz und Stefan Sommer (Seniorenwertung 2) landete auf dem siebten Platz.

So richtig spannend wurde es beim Highlight des Renntages. Um 16.15 Uhr fanden sich 55 Radsportler, die in der Kontinentalklasse starteten, zusammen und kämpften im Hauptrennen um den ersten Platz. Die Gesamtlänge der Strecke betrug 77 Kilometer, die sich auf 55 Runden aufteilten. „Leider haben ein paar Teilnehmer im Vorfeld abgesagt, da sie die Strecke zu anspruchsvoll fanden“, sagte Burkhard Stahlmecke und sprach weiter über die Schwierigkeiten der Strecke: „Wir haben eine 180-Grad-Kurve nach einer langen Abfahrt, und einige Straßenhuckel konnten nicht verschoben werden.“ Ein Fahrer vom ausrichtenden Club nahm an dem Hauptrennen nicht teil. Den ersten Platz sicherte sich Dominik Bauer vom Profiteam Dauner/Akkon.

Alle anwesenden Radfahrer konnten die Strecke bestens meistern und fuhren mit durchschnittlich 42 km/h über die abgesperrten Straßen in Hiesfeld. Lediglich Alexander Christ stürzte einmal, konnte das Rennen aber trotz Schürfwunden auf dem dritten Platz beenden. „Die Sicherheit der Fahrer wird hier sehr groß geschrieben, in regelmäßigen Abständen stehen Rettungsleute vom Deutschen Roten Kreuz bereit“, erzählte Jan Herbst.

Fachkräfte eingekauft

Mit dem gesamten Radrenntag war der Club zufrieden. „Wir hätten mit ein paar mehr Schwierigkeiten im Ablauf gerechnet, aber es lief alles super“, sagte Jan Herbst abschließend. Ein ganz großes Danke gilt auch Helfern und Unterstützern der Veranstaltung: „Wir mussten viele Fachkräfte einkaufen, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können. Die Ehrenamtlichen hatten aber dafür mal die Chance, so ein Turnier genießen zu können und sich zurückzulehnen.“

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