Frauenfußball-Bezirksliga

Häusler traf in letzter Minute zum Sieg für den SV Spellen

War trotz des 4:3-Sieges mit seiner Mannschaft alles andere als zufrieden: Detlev Lamers, Trainer des SV Spellen.

War trotz des 4:3-Sieges mit seiner Mannschaft alles andere als zufrieden: Detlev Lamers, Trainer des SV Spellen.

Foto: Jochen Emde/Funke Foto Services

Dinslaken/Voerde.  Die Damen des SV Spellen drehten in der Fußball-Bezirksliga einen 1:3-Rückstand in Krechting zum 4:3-Erfolg. Der SuS 09 Dinslaken siegte auch.

Die Damen des SV Spellen drehten in der Fußball-Bezirksliga einen 1:3-Rückstand und gewannen beim SV Krechting mit 4:3 (1:1). Dabei kassierten die Gastgeber aus Rhede früh den ersten Gegentreffer. Maike Stutz brachte Spellen bereits in der ersten Minute in Führung. Eine Unstimmigkeit in der gegnerischen Abwehr nutzte Maike Stutz aus.

Was danach passierte, fand Trainer Detlev Lamers „unterirdisch“: „Auf unsere Leistung können wir alles andere als stolz sein. Die drei Punkte mitnehmen und abhaken.“ Rund sieben Minuten nach dem ersten Tor fiel bereits der Ausgleich durch die Rheder. Bis zur Halbzeit änderte sich am Spielstand dann nichts mehr.

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Durch zwei Gegentore (50., 64.) gerieten die Voerderinnen 1:3 in Rückstand. „Wir konnten froh sein, dass die Kondition bei unseren Gegnerinnen schwand und wir so zu einfachen Toren kamen“, kommentierte Lamers die darauf folgenden Minuten. Maike Stutz erzielte den 2:3-Anschlusstreffer in der 80. Minute, ehe Vivien Schwennen kurze Zeit später (81.) zum Ausgleich traf.

Gelb-rote Karte für Krechting

Durch eine gelb-rote Karte in der 83. Minute machten es die Rhederinnen den Gästen noch leichter. Nach einem Eckball, der letzten Aktion des Spiels, traf Sina Häusler dann zum 4:3-Endstand. „Wir müssen an dem Auf und Ab unserer Leistung arbeiten. Am Donnerstag spielen wir einen guten Ball im Pokal und heute präsentieren wir uns so schlecht“, kommentierte Detlev Lamers nach dem Abpfiff.

SVS: Peters; Häusler, Fuchs, Knipping, Stutz, Hüsken (59. Tenbrink), Schwennen, Angenendt, Hülsdonk (62. Romanczyk), Speckenwirth (78. Langier), Kurzawa (46. Webers).

Die Damen des SuS 09 Dinslaken knüpften am Sieg der Vorwoche an und schlugen die SF Königshardt klar und deutlich 4:0 (1:0). Für seine Mannschaft fand Trainer Meik Pyta Lob: „Das war der SuS 09, den ich aus letzter Saison kenne. Das hat richtig Spaß gemacht.“

Meckern auf ganz hohem Niveau

Den Anfang machte Marloes Scholten bereits in der vierten Minute nach einem Eckball per Kopf. Daraufhin folgten einige Chance in der ersten Halbzeit, die die Dinslakenerinnen nicht nutzen konnten. „Wir hätten auch deutlich höher gewinnen können, aber das ist Meckern auf ganz hohem Niveau“, so Pyta.

In der zweiten Halbzeit lief es vor dem gegnerischen Tor besser. Marie Schneider (55.), Scholten (75.) und Nicole Karasch (90.+1) konnten sich in den Spielbericht eintragen. „Die Abwehr stand über neunzig Minuten stabil, da wurde es kaum gefährlich für uns“, lobte Pyta seine Defensive.

Es war das erste Heimspiel der Dinslakenerinnen auf einer fremden Platzanlage. Aufgrund der Umbauarbeiten am SuS-Stadion spielten die Damen bei Glückauf Möllen. „Unsere Freunde aus Voerde waren sehr gute Gastgeber und sehr nett, das war wirklich schön“, freute sich Meik Pyta über die Gastfreundschaft der Nachbarstadt. Das nächste Heimspiel bestreiten die Damen des SuS 09 auf der Platzanlage des SC Wacker Dinslaken.

SuS 09: Krautgartner; Larisch (69. Weidlich), Gorniak, Bottländer, Karasch, Scholten, Mikolajczak, Lena van den Linde, Vaezipur, Ellen van den Linde, Seelhoff (25. Schneider).

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