Handball

Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade schuften schon wieder

Uwe Möller (rechts) kann erst einmal nicht zupacken: Der Abwehrchef kugelte sich im ersten Training den Finger aus.

Uwe Möller (rechts) kann erst einmal nicht zupacken: Der Abwehrchef kugelte sich im ersten Training den Finger aus.

Foto: Erwin Pottgiesser / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Die Oberliga-Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade nehmen die Vorbereitungen auf. Abwehrchef Uwe Möller verletzt sich zum Trainingsauftakt.

Ziemlich genau fünfeinhalb Wochen ist es her, da bestritten die Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade – damals noch unter dem Namen TV Jahn Hiesfeld – ihr letztes Saisonspiel in der Verbandsliga. Am Dienstag startete die Mannschaft von Trainer Harry Mohrhoff bereits wieder in die Saisonvorbereitung. Nach der erfolgreichen Meisterschaft spielt die HSG jetzt aber eine Klasse höher – in der Oberliga.

Turnier am 7. Juli

Als Harry Mohrhoff am Dienstagabend zur ersten Einheit lud, waren auch drei neue Gesichter unter den Spielern. Erstmals trainierten Kevin Kirchner, Niko Möhle und Marvin Strehl in der Sporthalle an der Kirchstraße. Bei der ersten Einheit gab es allerdings auch gleich den ersten Verletzten. Abwehrchef Uwe Möller kugelte sich einen Finger aus und muss einige Tage aussetzen.

Bevor die Intensität aber weiter steigt, geht es für einen Teil der HSG-Spieler vom 20. bis 23. Juni noch auf Mannschaftsfahrt. „Die Jungs fahren noch vier Tage nach Bulgarien, erst danach werden wir richtig Gas geben“, verrät der Übungsleiter. Ab dem 25. Juni geht es dann für die HSG also richtig los. Dann wird dreimal wöchentlich trainiert, zudem sollen die Spieler in Eigenregie Lauf- und Krafteinheiten im Fitnessstudio schieben. „Der eine kann morgens, der andere abends, dass sollen die unter sich ausmachen. Mir ist wichtig, dass sie nur nicht an den Tagen gehen, wo wir ohnehin schon Training haben“, erklärt Mohrhoff.

Dreiwöchige Pause

Schon am 7. Juli bestreitet die HSG ein Turnier mit der MTG Horst und den Handballern des FC Schalke 04 in heimischer Halle. Am 15. Juli geht es dann in eine dreiwöchige „aktive Pause“. Aktiv deshalb, weil seine Schützlinge auch in diesem Zeitraum selbstständig Laufeinheiten absolvieren sollen, wie Mohrhoff erklärt, ehe es dann am 6. August gemeinsam weitergeht. In der finalen Phase stehen weitere Testspiele und taktische Feinheiten auf dem Programm, aber die athletische Seite wird nicht vernachlässigt, wie Mohrhoff erläutert: „Wir absolvieren vor jedem Training eine kleine Laufeinheit, und das werden wir auch bis zum Ende der Vorbereitung so durchziehen.“ Geplant ist zudem, wie auch schon im vergangenen Jahr, wieder eine Trainingseinheit beim Boxclub in Lohberg.

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