Tennis

Herren 40 des TC Rot-Weiß Dinslaken überzeugten zum Start

Ein gelungenes Debüt für den TC Rot-Weiß Dinslaken feierte Tim Nehrling.Er gewann sein Einzel gegen Rainer Bongarth im Match-Tiebreak mit 10:8.

Ein gelungenes Debüt für den TC Rot-Weiß Dinslaken feierte Tim Nehrling.Er gewann sein Einzel gegen Rainer Bongarth im Match-Tiebreak mit 10:8.

Foto: Erwin Pottgiesser

Dinslaken.   Die Herren 40 des TC Rot-Weiß Dinslaken setzten sich in ihrem ersten Tennis-Regionalliga-Spiel gegen BW Krefeld mit 7:2 durch.

Als am Samstagnachmittag leichter Regen einsetzte, versammelten sich fast 100 Zuschauer unter dem Vordach des Clubhauses auf der Anlage des TC Rot-Weiß Dinslaken, um die Entscheidung der Nummer zwei, Viktor Szöke, im Match-Tiebreak zu verfolgen. Der Tennislehrer gewann im Entscheidungssatz mit 10:7 und badete dann erstmal im Applaus. Die Dinslakener Herren 40 setzten sich im ersten Regionalliga-Spiel gegen BW Krefeld mit 7:2 durch.

Aber es waren nicht die 100 Freigetränke oder die Popcorn-Maschine, die die Zuschauer lockten, sondern die Qualität auf den Plätzen. Thorsten Wolff verlor an erster Position denkbar knapp im Match-Tiebreak, doch dies sollte die einzige Niederlage im Einzel bleiben. Viktor Szöke holte mit 6:3, 1:6, 10:7 den ersten Dinslakener Punkt. Sein Bruder Szabolcs punktete an sechster Position in einem umkämpften Match mit 6:7, 6:3, 10:7.

Pflicht erfüllt

Die beiden Holländer Eric Reuijl (6:4, 6:3) und Jasper Stoter (6:2, 6:2) erfüllten ihre Pflicht ebenso wie Neuzugang Tim Nehrling. Der Debütant bewies gleich in seinem ersten Spiel für die Dinslakener Nerven und setzte sich mit 1:6, 6:4, 10:8 durch. „Tim hat sein Herz in die Hand genommen und sehr stark gespielt“, freute sich Mannschaftsführer Sascha Semrau nachher für den Neuzugang.

Die Doppel wurden auf Wunsch beider Mannschaften nicht mehr gespielt. „Bei den Temperaturen herrscht immer eine große Verletzungsgefahr, wir sind ja alle keine 20 mehr, und Thorsten Wolff hatte ohnehin schon angeschlagen gespielt“, erklärte Semrau. Auch wenn den Zuschauern die Doppel verwehrt blieben, so hatten sie in den Einzeln schon einiges geboten bekommen. „Das hat richtig Spaß gemacht mit der Kulisse“, so der Mannschaftsführer, „das war vor allem in den engeren Spielen sehr gut. Der erste Sieg im ersten Spiel bringt uns auch gleich dem Klassenerhalt näher.“

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