Handball

HSG Hiesfeld/Aldenrade erwartet den TV Lobberich

Lennart Blum (l.) und die HSG Hiesfeld/Aldenrade sind gut drauf.

Lennart Blum (l.) und die HSG Hiesfeld/Aldenrade sind gut drauf.

Foto: Jochen Emde/Funke Foto Services / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Ihre gute Form wollen die Oberliga-Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade am Samstag auch gegen den Gast TV Lobberich unter Beweis stellen.

Die Formkurve zeigt bei den Handballern der HSG Hiesfeld/Aldenrade derzeit steil nach oben. In der Oberliga gewannen die Schützlinge von Trainer Harry Mohrhoff drei der letzten vier Spiele und machten so einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Am Samstag (19.30 Uhr) kommt mit dem TV Lobberich aber eine ähnlich formstarke Mannschaft in die Sporthalle an der Kirchstraße. Denn auch die Gäste aus dem Nettetal wussten mit drei Siegen aus den vergangenen vier Begegnungen zu überzeugen.

Von einem Duell auf Augenhöhe kann dennoch nicht gesprochen werden, denn die Lobbericher spielen über die gesamte Saison sehr konstant und stehen nicht zu unrecht auf dem fünften Platz im Tableau. Nichtsdestotrotz hat die HSG jeglichen Grund, mit breiter Brust in die Partie zu gehen, denn schließlich gelang zuletzt ein klarer 38:31-Erfolg gegen die DJK Adler Königshof. Die HSG kann also an guten Tagen auch mit den Mannschaften von ganz oben Schritt halten.

Mohrhoff: „Es wird wieder auf unsere Defensive ankommen“

Was es braucht, um gegen den TVL zu bestehen weiß Trainer Harry Mohrhoff nur zu gut: „Es wird wieder auf unsere Defensive ankommen, da müssen wir den Kampf annehmen und engagiert ins Rennen gehen. Vorne machen wir unsere Tore eigentlich immer, da mache ich mir weniger Sorgen.“

Und damit hat Mohrhoff durchaus recht, denn die HSG stellt mit 500 erzielten Toren die drittbeste Offensive der Liga. Ein Kinderspiel wird das deshalb vorne aber nicht, denn die Lobbericher haben nach 17 Spieltagen auch die drittbeste Defensive der Liga.

Siebter Feldspieler bei den Gästen

„Der TV Lobberich“, weiß Mohrhoff bestens vorbereitet über den Gegner bescheid, „lebt vom Zusammenspiel der Liedtke-Brüder. Die beiden verstehen sich blind, sind torgefährlich und spielen auch sehr gut für ihre Nebenleute. Dazu kommt, dass der TVL viel mit dem siebten Feldspieler agiert. Da sollten wir versuchen, zu schnellen Ballgewinnen zu kommen, denn ins leere Tor treffen wir eigentlich ganz gut.“

Personell hat der Trainer mindestens zwei Ausfälle zu beklagen. Philipp Homscheid und Florian Jüngling fehlen aus privaten und beruflichen Gründen. Mit Tobias Terhorst droht ein weiter auszufallen. Der Außenspieler meldete sich unter der Woche krank.

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