Handball-Oberliga

HSG Hiesfeld/Aldenrade fährt selbstbewusst zum VfB Homberg

Im ersten Spiel der Oberliga-Saison hatten Trainer Harry Mohrhoff (M.) und die HSG Hiesfeld/Aldenrade Grund zur Freude: Gegen den TSV Aufderhöhe gelang ein Sieg.

Im ersten Spiel der Oberliga-Saison hatten Trainer Harry Mohrhoff (M.) und die HSG Hiesfeld/Aldenrade Grund zur Freude: Gegen den TSV Aufderhöhe gelang ein Sieg.

Foto: Jochen Emde / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Vor einen knappen halben Jahr trennten die Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade und des VfB Homberg noch ganze zwei Spielklassen.

Vor einen knappen halben Jahr trennten die Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade und des VfB Homberg noch ganze zwei Spielklassen. Mittlerweile hat sich aber einiges getan. Der VfB ist aus der Regionalliga in die Oberliga abgestiegen und die HSG hat den Sprung aus der Verbandsliga geschafft. Nun treten beide Mannschaften also, zumindest was die Ligazugehörigkeit angeht, auf Augenhöhe an. Ob beide Mannschaften wirklich auf Augenhöhe agieren, wird sich am Sonntag um 17.30 Uhr zeigen, wenn die HSG sich in Homberg vorstellt.

Viele Veränderungen beim Gegner

Normalerweise sollte der Absteiger klarer Favorit sein gegen einen Liganeuling, kommend aus der unteren Spielklasse. Die Gastgeber haben jedoch seit ihrem Abstieg einige Abgänge verkraften müssen und nahezu alle ihre Führungsspieler verloren. Auch auf der Trainerbank und in der sportlichen Leitung hat es einen Wechsel gegeben. Viel Neuland also beim VfB. Dass der Verein die Veränderungen gut wegstecken konnte, stellte die Mannschaft am ersten Spieltag unter Beweis, denn dort gelang gleich der erste Sieg gegen Mitabsteiger Adler Königshof.

Keine leichte Aufgabe also für Harry Mohrhoff und seine Sieben, doch der Trainer blickt der Begegnung positiv entgegen: „Wenn wir eine gute Leistung bringen, dann ist das gut für unser Selbstvertrauen. Auch wenn mit einer guten Leistung nicht gleich ein Sieg einhergeht, so ist dies unser Ziel.“

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Um die Qualität der Gastgeber weiß Mohrhoff dennoch bestens Bescheid und warnt: „Die haben eine sehr kompakte Abwehr und trotz der zahlreichen Abgänge immer noch eine gute Mannschaft.“

Die HSG wird also viel investieren müssen, damit es auch in fremder Halle mit zwei Punkten klappt. „Wir müssen viel Tempo machen und unser Spiel durchziehen“, fordert Mohrhoff. „Wir haben sehr viele variable Spieler. Die Einstellung muss auch wieder stimmen, dann ist bestimmt etwas möglich.“

Nicht mit dabei sein wird Ersatz-Torwart Frederic Barth. Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen von Lennart Blum (Grippe) und Tobias Terhorst (Ellenbogenverletzung).

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