Handball-Oberliga

HSG Hiesfeld/Aldenrade muss gleich auf der Höhe sein

Alles im Fluss: Die HSG Hiesfeld/Aldenrade traf sich in der Walsumer Rheinaue vor der Rheinfähre „Glückauf“ zum Mannschaftsfoto vor der neuen Saison.

Alles im Fluss: Die HSG Hiesfeld/Aldenrade traf sich in der Walsumer Rheinaue vor der Rheinfähre „Glückauf“ zum Mannschaftsfoto vor der neuen Saison.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Gut fünf Monate nach der Gründung der HSG Hiesfeld/Aldenrade bestreiten die Oberliga-Handballer am Samstag ihr erstes Meisterschaftsspiel.

Die Dinslakener Handballwelt reibt sich seit Tagen die Hände. Endlich geht es wieder los. Gut fünf Monate nach der Gründung der HSG Hiesfeld/Aldenrade bestreiten die Oberliga-Handballer am Samstag (17.30 Uhr) ihr erstes Meisterschaftsspiel unter neuem Namen. Auftaktgegner ist kein Geringerer als der TSV Aufderhöhe. Die Gäste aus dem Süd-Westen Solingens sind, genau wie die HSG, in der Vorsaison Meister in der Verbandsliga geworden und haben den Aufstieg in die Oberliga geschafft.

Mehr Zuspruch auf den Rängen erhofft

Dass beide Mannschaften Aufsteiger sind, ist aber nicht die einzige Parallele, die HSG-Trainer Harry Mohrhoff sieht, wenn er sagt: „Aufderhöhe ist auch mit recht wenig Verlustpunkten aufgestiegen, die haben auch ein paar neue Spieler und wollen mit Sicherheit auch den Auftaktsieg.“

Mit einem Sieg in die Saison starten, wer will das nicht? Die HSG erhofft sich durch die Kooperation mit dem Walsumer Verein TV Aldenrade auch mehr Zuspruch auf den Rängen. „Beim ersten Heimspiel kommen hoffentlich auch die Leute aus Duisburg, vielleicht können wir sie ja begeistern“, hofft der Übungsleiter. Begeistern konnte seine Mannschaft in der Vorbereitung nicht immer, doch die Ansätze waren gut. Mohrhoff weiß kurz vor dem Ligastart genau, wo der Schuh noch drückt: „Wir müssen im Angriff noch mehr Torgefahr ausstrahlen und noch intensiver in die Lücken gehen. Das ist das Einmaleins des Handballs.“

Neben den spielerischen Komponenten fordert Mohrhoff aber vor allem auch eine gute Einstellung: „Die Körpersprache muss eine andere sein als in den Testspielen. Der Baum muss brennen auf dem Parkett, sonst wird das nichts. In der Oberliga ist das Niveau sehr gut, und da können wir nicht im Vorbeigehen gewinnen.“

Mohrhoff spendierte einen Mettigel

Personell sieht es gut aus im Lager der HSG. Einzig Cedric Schnier ist nach seiner Schulterverletzung noch nicht wieder zurück im Training und wird dem Oberligisten noch einige Zeit fehlen. Für gute Laune und eine kleine Stärkung vor dem ersten Saisonspiel sorgte Mohrhoff nach dem Abschlusstraining in Form eines Mettigels. „Danach“, freut sich der Coach, „spielen die Jungs immer gut.“

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