Handball-Oberliga

HSG Hiesfeld/Aldenrade muss starke Defensive knacken

Kreisläufer Nedim Pobric will mit der HSG Hiesfeld/Aldenrade bererzielt am 16.11.2019 gegen LTV Wuppertal ein Tor.Spiel der Handball Oberliga Herren zwischen der HSG Hiesfeld/Aldenrade in weißen Trikots gegen LTV Wuppertal in schwarzen Trikots am 16.11.2019 in Dinslaken Hiesfeld.

Kreisläufer Nedim Pobric will mit der HSG Hiesfeld/Aldenrade bererzielt am 16.11.2019 gegen LTV Wuppertal ein Tor.Spiel der Handball Oberliga Herren zwischen der HSG Hiesfeld/Aldenrade in weißen Trikots gegen LTV Wuppertal in schwarzen Trikots am 16.11.2019 in Dinslaken Hiesfeld.

Foto: Jochen Emde/Funke Foto Services / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Handball-Oberligist HSG Hiesfeld/Aldenrade tritt im ersten Auswärtsspiel der Saison beim Bergischen HC II an. Ein A-Jugendlicher ist dabei.

Wenn die Oberliga-Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade sich am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Solinger Klingenhalle vorstellen, dann treffen sie auf einen Aufsteiger, der massig Potential hat. Die U23 des Bergischen HC hat in den ersten beiden Saisonspielen bereits gezeigt, wozu sie im Stande ist, und die maximale Punkteausbeute geholt. Auch HSG-Trainer Stephan Christ spricht von „einem echten Brocken“, den seine Mannschaft vor der Brust hat.

Bergischer HC II hat nur 38 Gegentore

Der Übungsleiter hat sich im Vorfeld gut über den Gegner informiert und ist beeindruckt von deren Defensive. Bei nur 38 Gegentoren aus den ersten beiden Spielen ist das kein Wunder. Von allen Mannschaften, die bisher zwei Spiele absolviert haben, stellt der BHC die beste Defensive. Diese gilt es also zu knacken. „Die spielen“, erklärt der Übungsleiter, „zwar eine 6:0-Deckung, aber nicht die klassische Variante. Die Außen- und Halbdecker agieren noch offensiver als bei uns, und damit müssen wir zurecht kommen.“

HSG braucht schnelle Beine und kreative Lösungen

In der HSG-Offensive sind also schnelle Beine und kreative Lösungen gefordert. Auch das Zusammenspiel mit Kreisläufer Nedim Pobric könnte eine Waffe gegen die offensive Solinger Abwehr sein. Pobric ist am Samstag im übrigen der einzige etatmäßige Kreisläufer in den Reihen der HSG. Jesper Schnier hat eine Entzündung am Fuß und Philipp Marijanovic soll vorerst Spielpraxis in der Reserve sammeln. „Dann werden Philipp Homscheid oder Kevin Kirchner am Kreis aushelfen, das hat im Training auch ganz ordentlich geklappt“, nennt Christ seine Alternativen.

Philipp Baier hat sich empfohlen

Eine Alternative für den Rückraum oder die linke Außenbahn wird am Samstag der junge Philipp Baier sein. Der A-Jugendliche der JSG Hiesfeld/Aldenrade ist gelernter Mittelmann und hat sich in den vergangenen Wochen im Training empfohlen. „Ich möchte schon die Jugendspieler mit einbinden, und Philipp hat sehr gut trainiert, deshalb wird er am Samstag auch mitfahren“, so Christ.

Dort wird der Youngster dann in den gegnerischen Reihen auch zahlreiche Akteure in seinem Alter finden, denn die Reserve des BHC ist stets mit gut ausgebildeten jungen Spielern gespickt. Dazu kommen Routiniers wie Nils Artmann, und mit Mirko Bernau steht ein ehemaliger Nationalspieler an der Seitenlinie.

Auftaktsieg hat Selbstvertrauen gegeben

Verstecken braucht sich die HSG in der Klingenstadt aber mit Sicherheit nicht. Der Auftaktsieg gegen Angermund hat der Christ-Sieben Selbstvertrauen gegeben. „An einem guten Tag gewinnen wir auch in Solingen. Wir müssen aber bereit sein, den Kampf anzunehmen“, freut sich Christ auf die Begegnung. Neben Kreisläufer Jesper Schnier wird auch sein Bruder Cedric mit Schulterproblemen ausfallen. Der Last-Minute-Held der Vorwoche, Bastian Schwengers, verpasste aufgrund von Magenproblemen zwar das Training am Donnerstag, sollte am Samstag aber wieder auf der Platte stehen.

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