Handball-Oberliga

HSG Hiesfeld/Aldenrade verliert in Homberg

Philipp Homscheid (l.) kam auf zwei Tore für die HSG Hiesfeld/Aldenrade in Homberg.

Philipp Homscheid (l.) kam auf zwei Tore für die HSG Hiesfeld/Aldenrade in Homberg.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Dinslaken/Duisburg.  Nach dem Auftaktsieg haben die Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade nun auch zu spüren bekommen, wie es ist, in der Oberliga zu verlieren.

Nach dem Auftaktsieg gegen den TSV Aufderhöhe haben die Handballer der HSG Hiesfeld/Aldenrade nun auch zu spüren bekommen, wie es ist, in der Oberliga zu verlieren. Der Liga-Neuling musste sich beim VfB Homberg nach einer mäßigen Vorstellung mit 25:28 (9:13) geschlagen geben.

„Mir gefällt das Gefühl des Sieges doch deutlich besser als so eine Niederlage“, sagte Trainer Harry Mohrhoff mit einem Augenzwinkern. „Aber jetzt kennen wir auch beide Seiten.“ Seine Mannschaft hatte über die volle Spielzeit nicht das gezeigt, was sie kann. Besonders im Torabschluss ließen die Gäste einiges liegen und gingen so auch als verdienter Verlierer vom Platz.

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Dass beim Regionalliga-Absteiger die Trauben hoch hängen würden, war allen klar, doch die nötige Leistung, um etwas aus Duisburg mitzunehmen, brachte die HSG nicht. „Wir waren über sechzig Minuten im Torabschluss nicht gut und sind auch nicht ordentlich in die Lücken gegangen“, ärgerte sich Mohrhoff. „Homberg hingegen hat erheblich mehr investiert und sich durch sichere Abschlüsse auch belohnt.“

Die Gastgeber zogen schon zur Pause auf vier Treffer weg und hielten diesen Vorsprung weiterhin. Die Gäste fanden kein Rezept gegen die gut gestaffelte Homberger Defensive. Da half es auch nicht, dass Hombergs Abwehrchef Marius Brunotte nach seiner dritten Zeitstrafe von der Tribüne aus zusehen musste.

Schwache Torausbeute

Die HSG tat sich weiterhin schwer mit dem Torewerfen und agierte im Angriff zu passiv. „Wir haben da zu viel in die Breite gespielt, anstatt in die Tiefe zu gehen. Das war definitiv ein Gegner, den man hätte schlagen können“, kritisierte Mohrhoff und scherzte im gleichen Atemzug: „Zum Glück müssen wir hier jetzt nicht mehr hin. Für uns heißt es jetzt Mund abwischen und weitermachen.“

HSG: Schnier, Kirchner (5), Blum (4), Berner (2), Homscheid (2), Pobric (2), Terhorst (3), Jurzik (4), Ebbing (1), Möhle (1/1), Möller (1), Marijanovic, Schwarz.

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