Volleyball

Hünxe ist stolz auf Esther Stahl

Foto: NRZ

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Ehemalige Spielerin des STV hat den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft. Zur Zeit beim Acht-Nationen-Turnier in Montreux.

Der STV Hünxe ist stolz auf Esther Stahl. Die 28-Jährige, die beim Verein im „Golddorf" mit dem Volleyball begann, hat den Sprung in die Damen-Nationalmannschaft geschafft. „Für mich persönlich ist es eine sehr große Ehre für Deutschland zu spielen und ich freue mich riesig zu diesem Team zu gehören", sagt die ehemalige Schülerin des Dinslakener Otto-Hahn-Gymnasiums nach ihren ersten Länderspielen.

In der Saison 2001/02 spielte Esther noch für den STV Hünxe in der Verbandsliga, entwickelte ihr schon damals hevorstechendes Talent beim TuB Bocholt, Blau-Weiß Dingden und Alemannia Aachen (bis heute) erfolgreich weiter. In der Kaiserstadt agierte sie nicht nur sehr erfolgreich als Diagonalspielerin, sondern auch als Mannschaftsführerin und führte Ihre Mannschaft in die erste Bundesliga.

Dabei hat Esther mit einem Volleyball-Gardemaß von 1,90 Metern noch nicht einmal die „Kaderschmiede" durchlaufen. Als Jugendliche war sie mehrfach ins Blickfeld der Jugend- und Juniorinnen-Auswahl gelangt, hatte sich aber damals – in enger Absprache mit ihren Eltern – gegen die Internatslösung mit Wohnort- und Schulortwechsel und für ihre schulische und berufliche Laufbahn entschieden.

Esther wurde vor kurzem in das Team der besten Bundesligaspielerinnen (All-Star-Game) berufen. Frauen-Bundestrainer Giovanni Guidetti lud sie vollkommen überraschend zu der ersten Trainingsmaßnahme im vergangenen Mai ein. Hier behauptete sich Esther gegenüber weiteren 25 Spitzenspielerinnen aus Deutschland. Mit einem aus 15 Spielerinnen bestehenden Kader, zeigt Sie zur Zeit ihr Können beim Acht-Nationen-Turnier in Montreux. Am Dienstag unterlag die deutsche Mannschaft dort Olympiasieger Brasilien mit 0:3. Gegen den Olympia-Dritten China gab es Mittwoch eine 2:3-Niederlage.

Ihr Debüt mit Nationalhymne und Gänsehaut hatte die ehemalige Hünxerin am letzten Donnerstag, als sie im ersten von drei Testspielen gegen Japan (0:3) eingewechselt wurde und gleich auch punktete.

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