Fußball

Jahn Hiesfeld fehlt Regisseur gegen ESC Rellinghausen

Kevin Kolberg (l.) und der TV Jahn Hiesfeld, hier gegen Eugen Pirogov (ESC), kamen im Hinspiel gegen Rellinghausen nicht über ein 1:1 hinaus.

Kevin Kolberg (l.) und der TV Jahn Hiesfeld, hier gegen Eugen Pirogov (ESC), kamen im Hinspiel gegen Rellinghausen nicht über ein 1:1 hinaus.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Das Hinspiel gegen Rellinghausen sollte dem TV Jahn Hiesfeld eine Warnung sein. Zudem fehlt dem Landesliga-Primus am Sonntag sein Spielgestalter.

„Dem messe ich nicht mehr viel Bedeutung bei“, sagt Marcus Behnert. Der Trainer des TV Jahn Hiesfeld möchte nicht mehr großartig über das Hinspiel gegen den ESC Rellinghausen sprechen. Im September des vergangenen Jahres kam der Spitzenreiter der Fußball-Landesliga in Essen nicht über ein 1:1 hinaus. Es war eine von nur fünf Partien, die der Oberliga-Absteiger in der bisherigen Saison nicht hatte für sich entscheiden können. Am Sonntag (15 Uhr) kommt es für den Primus (51 Punkte) zum Rückspiel gegen den Tabellenachten (28 Punkte) an der Dorfstraße.

„Unter dem Strich war das Unentschieden damals gerecht“, blickt Behnert dann doch kurz zurück. „Das Spiel hat gezeigt, dass wir auf einen Gegner treffen, der auch seine Qualitäten hat und gegen den wir vom Anfang bis zum Ende voll konzentriert sein müssen. Aber am Sonntag ist es trotzdem wieder ein anderes Spiel.“

In der Tat wird es für die „Veilchen“ ein anderes Spiel als so manches andere, schon alleine, weil Gino Mastrolonardo nicht mitwirken kann. Den so wichtigen Strippenzieher im Mittelfeld plagen Wadenprobleme. Einen Spieler, der eins zu eins die Aufgaben des Routiniers und Regisseurs übernehmen soll, möchte Behnert nicht benennen. „Ich möchte das auch nicht zu hoch hängen. Es ist ein Spieler, wir werden das über die Breite des Kaders auffangen“, so der Jahn-Coach.

ESC seit fünf Spielen ohne Sieg

Fraglich sind zudem die Einsätze von Nico Kuipers (Adduktorenprobleme) und Tim Falkenreck, der unter der Woche noch mit einer Erkältung flach lag. „Insgesamt sind wir aber ganz gut durch den Karneval und die Grippewelle gekommen“, so Behnert, der auch wieder auf die Dienste von Angreifer Pascal Spors zählen kann. Der gesperrte Danijel Gataric muss noch zwei Spiele zuschauen.

Im Hinspiel waren die Hiesfelder durch ein Eigentor der Essener (27.) in Führung gegangen und verpassten es in der Folge, trotz diverser Möglichkeiten dazu, den „Sack“ zuzumachen. Stattdessen bekam der ESC in der Schlussphase noch einmal Oberwasser und ausgerechnet Eigentor-Pechvogel Sebastian Hoffmann erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer. Insgesamt spielt Rellinghausen aber eine durchwachsene Saison, wartet seit fünf Partien (dreimal davon 1:1) auf einen Sieg.

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