Eishockey-Regionalliga

Marvin Haedelt verstärkt die Dinslaken Kobras im Tor

Thomas Bläsche (r.) spielt künftig für die 1b-Mannschaft der Kobras.

Foto: Lars Fröhlich

Thomas Bläsche (r.) spielt künftig für die 1b-Mannschaft der Kobras. Foto: Lars Fröhlich

Dinslaken.   Am dritten Spieltag der Eishockey-Regionalliga empfangen die Dinslakener Kobras am Sonntag mit Herford bereits den zweiten Titelaspiranten.

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Am dritten Spieltag der Eishockey-Regionalliga empfangen die Dinslakener Kobras am Sonntag (19 Uhr) mit den Dragons aus Herford nach den Ratinger Ice Aliens bereits den zweiten Titelaspiranten. Die Mannschaft von Trainer Jeff Job ist ausgezeichnet verstärkt worden und katapultiert sich damit selbst in den Kreis der Top-Favoriten. Denn bis auf Lars Morawitz sind nicht nur alle Leistungsträger geblieben, man hat sich auch auf diversen Positionen deutlich verstärken können.

Zwischen den Pfosten steht ab dieser Saison ein knapp 1,90 Meter großer Kieren Vogel. Der kommt von der DNL-Mannschaft der Düsseldorfer EG. Weiterhin konnte man zwei gestandene Oberligaspieler nach Herford lotsen. Zum einen den 28-jährigen Verteidiger Aaron Reckers, der 46 Einsätze in Liga 2, 357 in der Oberliga und 104 in der Regionalliga als Erfahrungsschatz aus Herne mitgebracht hat. Zum anderen Stürmer Ulib-Gleb Beresovskij, der zuvor für Halle und Rostock in der Oberliga die Schlittschuhe schnürte. Vom Regionalliga-Meister Hamm kehrt Verteidiger Kai Domula zurück, aus Neuwied Morgan Reiner, doch die wohl wichtigste Verpflichtung hat man auf der zweiten Kontingentstelle getätigt. Denn mit dem Kanadier R.J. Reed hat man sich einen Goalgetter geangelt, der neben seinem Sturmpartner Killian Hutt am Saisonende in der Scorerwertung der Liga oben erwartet wird.

In Dinslaken versucht man, sich in kleinen Schritten in die Saison zu arbeiten. Wie Coach Krystian Sikorski feststellte, mangelt es der Truppe aufgrund der Startschwierigkeiten keinesfalls an Einsatz und Willen, doch das spielerische Element kommt noch zu kurz und muss von Woche zu Woche im Training verbessert werden. Obwohl die Leistung im ersten Spiel gegen Ratingen angenehm überraschte, gab es beim 2:8 in Soest einen Dämpfer. Somit ist es fraglich, ob das Gesamtpaket schon dazu ausreicht, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Doch eins ist sicher: Wollen die Westfalen die drei Punkte mitnehmen, müssen sie schon bis an ihre Leistungsgrenze gehen. Denn Geschenke werden in Dinslaken nur beim Teddy-Toss verteilt.

Verzichten müssen die Kobras allerdings auf Verteidiger Thomas Bläsche. Der 45-Jährige hat sich entschieden, seine Routine der 1b zur Verfügung zu stellen, ist aber bereit, bei Bedarf auch bei der ersten Mannschaft auszuhelfen.

Dafür haben sich die Kobras noch einmal auf einer zentralen Position kurzfristig verstärkt, denn Marvin Haedelt kommt. Haedelt ist ein Torhüter und den Kobra-Fans aus den Spielen gegen Grefrath in Erinnerung. Er wurde 1995 in Oberhausen geboren, ist 1,83 Meter groß bei 96 Kilo Gewicht. Der Linksfänger spielt nicht nur Eishockey, sondern auch Skaterhockey in der Bundesliga bei den Miners aus Oberhausen – übrigens zusammen mit einem Teil seiner neuen Mannschaft.

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