Fußball-Kreisliga A

Meister TV Voerde startet mit Wiedersehen in die Saison

Beim letzten Aufeinandertreffen mit Eintracht Walsum feierte der TV Voerde die Meisterschaft. Gibt es wieder einen Grund zu feiern?

Beim letzten Aufeinandertreffen mit Eintracht Walsum feierte der TV Voerde die Meisterschaft. Gibt es wieder einen Grund zu feiern?

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Zu seinem A-Liga-Start gibt es für den Meister TVV ein Wiedersehen mit Eintracht Walsum. Glückauf Möllen vor brisantem Duell mit Union Hamborn.

Am 2. Juni machten die Fußballer des TV Voerde mit dem 5:2-Erfolg über Eintracht Walsum ihr Meisterstück in der Fußball-Kreisliga A. Knapp zehn Wochen später rollt der Ball wieder auf den Fußballplätzen und es kommt gleich im ersten Spiel für den TVV zum Wiedersehen mit den Duisburgern. Am Sonntag ist der amtierende Meister aber Gastgeber, wenn es um 15 Uhr an der Rönskenstraße zur Sache geht.

Auch wenn der Ligaauftakt nur eines von vielen Spielen in der Saison ist, hat die Begegnung für Trainer Jörg Lieg gleich eine besondere Bedeutung: „Der Start ist immer sehr wichtig. Bei einem Sieg würde gleich einiges an Last von den Schultern fallen, das würde uns guttun.“

Ein Rezept gegen den tiefstehenden Gegner aus dem Duisburger Norden hat Lieg ebenfalls parat: „Wir müssen über Tempo kommen und uns mit schnellen Pässen unsere Chancen erarbeiten.“

Die Zweitvertretung des TV Jahn Hiesfeld hat ebenso wie der TVV noch keine Partie in der laufenden Saison absolviert und wird am Sonntag um 13 Uhr beim FC Albania Duisburg vorstellig. Für die „Veilchen“ ist aber nicht zwingend der Gegner das Problem, sondern viel mehr die dünne Personaldecke. „Wir haben“, beklagt Co-Trainer Sven Verlinden, „derzeit personelle Engpässe. Wir werden mit einer Rumpftruppe dort antreten und hoffen, dass es reicht, um zu punkten.“

Zuletzt hatte es im Vorbereitungsspiel zwischen Glückauf Möllen und dem MTV Union Hamborn einige Unstimmigkeiten gegeben. Am Sonntag (15.15 Uhr) treffen die beiden an der Rahmstraße in der Meisterschaft aufeinander. „Das Spiel aus der Vorbereitung steckt noch in den Köpfen und ich erwarte auch am Sonntag eine harte Gangart von den Hambornern“, warnt Trainer Christian Schwarz.

Amarildo Sharka ist zurück

Eine Überraschung könnte es im Kader der Möllener geben, denn Amarildo Sharka ist früher als erwartet zurückgekehrt. Der 23-jährige Albaner musste die Bundesrepublik in der letzten Saison verlassen und sollte eigentlich erst im März zurückkehren. „Wir haben da einiges hinter den Kulissen geregelt und Amarildo wollte auch gerne zurück nach Deutschland“, erklärt Schwarz und freut sich auf einen weiteren Neuzugang. Ob er am Sonntag schon spielt, bleibt abzuwarten.

Der Aufsteiger SC Wacker Dinslaken empfängt am Sonntag (15.30 Uhr) den 1. FC Dersimspor auf heimischer Anlage und hofft auf die ersten Zähler in der neuen Spielklasse. Ganz einfach wird das aber nicht, dass weiß auch Wacker-Coach Benjamin van de Loo nur zu gut: „Dersimspor wird von vielen als Kandidat für ganz oben eingeschätzt. Ich bin gespannt, wie gut sie sind. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, die Punkte hier zu behalten.“

Mit Christian Lehm, Ömer Savas und Max Kasimier kehren drei Spieler zurück in den Kader der Dinslakener. Dennis Nellessen fehlt dafür aus privaten Gründen.

Auf die ersten Zähler pochen auch die Kicker von RWS Lohberg. Die Mannschaft von Trainer Ugur Deniz-Aydin bestreitet am Sonntag (15.15 Uhr) ihr erstes Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Rhenania Hamborn. Vor dem ersten Heimspiel beruft sich Coach Aydin auf die besseren Zeiten an der Platzanlage am Fischerbusch: „Wir müssen zuhause wieder stärker werden. Egal wer zu uns kommt: Es muss unser Ziel sein, zu gewinnen.“ Was käme da also gelegner als ein Aufsteiger? Zudem kann Aydin auch personell fast aus dem Vollen schöpfen. Dinh Phong Truong steht ebenso wieder zur Verfügung wie Adrian Rakowski. Mit den beiden hat der Trainer wieder mehr Alternativen in der Offensive.

Gruppe Rees-Bocholt: SVS erwartet SV Brünen

Der Auftakt in der Kreisliga A war schwer für die Fußballer des SV Spellen. Die Mannschaft von Andre Feldkamp musste gleich zum Start gegen den TuB Mussum und den SV Haldern ran. Aus den ersten beiden Begegnungen nahm der SVS nur ein Pünktchen mit, setzte mit dem 5:1-Sieg beim SV Krechting dann aber ein Ausrufezeichen. Für Feldkamp und seinen SVS heißt es jetzt also, diesen Sieg zu bestätigen. Am Sonntag um 15 Uhr kommt mit dem SV Brünen ein sehr unangenehmer Gegner auf den Kunstrasenplatz am Groelberg. „Gegen Brünen“, erinnert sich Übungsleiter Feldkamp, „waren das in der Vergangenheit immer sehr umkämpfte Spiele. Die haben eine sehr gute Mannschaft und können es jedem Gegner schwer machen. Wir müssen weiter gewinnen, um uns oben festzusetzen.“ Besonderen Respekt hat der Spellener Trainer vor Brünens Torjäger Nicolas Janzen: „Der Junge ist im Sturm ein Garant und beschäftigt auch gerne mal die gesamte Abwehr alleine.“

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