Stimmen zu 2021: Teil 2

Mit "etwas Glück": Dinslakener Jan Schiffer träumt von Tokio

Jan Schiffer hofft, dass Corona nun schnell in den Griff bekommen wird.

Jan Schiffer hofft, dass Corona nun schnell in den Griff bekommen wird.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Dinslaken/Voerde/Hünxe  Zweiter Teil unserer kleinen Serie über Wünsche und Hoffnungen im Sport. Heute mit Jan Schiffer, Dennis Backhaus und Ralf Lange.

Erst der Lockdown im Frühjahr, ein Neustart unter schwierigen Bedingungen und dann der neuerliche Abbruch. Das Jahr 2020 war auch für den Sport ein ausgesprochen schwieriges. 2021 soll (irgendwann) alles besser werden. Die NRZ hat Sportler, Trainer und Funktionäre nach ihren Wünschen und Hoffnungen für das neue Jahr gefragt und veröffentlicht die Antworten in einer kleinen Serie. Heute mit Jan Schiffer, Dennis Backhaus und Ralf Lange.

Jan Schiffer, Dinslakener Hockey-Nationalspieler in Diensten des HTC Uhlenhorst Mülheim:

"Zuerst hoffe ich natürlich, dass der Virus so gut es geht eingedämmt und in den Griff bekommen wird. Ich würde mir wünschen, dass die Leute, die durch die Einschränkungen sowohl sozial, als auch wirtschaftlich stark betroffen sind, sich wieder aufrappeln können und sich erholen. Vielleicht kann jeder etwas Positives aus dieser Pandemie mitnehmen, zum Beispiel die Wertschätzung von menschlichen Kontakten und der Gesundheit an sich. Vielleicht rückt die Gesellschaft durch die Krise näher zusammen und künftige Krisen werden gemeinsam gelöst. Sportlich gesehen hoffe ich, dass die Vereine bald wieder den Betrieb aufnehmen. Persönlich hoffe ich, 2021 weiter meine Chancen in der Nationalmannschaft zu bekommen und diese auch zu nutzen. Dadurch erhoffe ich mir das Team möglichst lange in Richtung Tokio begleiten zu dürfen. Der größte Traum wäre natürlich die Nominierung für Olympia, dafür müsste aber vieles zusammenpassen und etwas Glück bräuchte ich auch. Außerdem ist es von enormer Wichtigkeit für einen Sportler ohne Verletzungen durch ein Jahr zu kommen. Das wünsche ich mir sowohl für jeden einzelnen, der Sport treibt, als auch mir selbst."

Ralf Lange, Vorsitzender des STV Hünxe:

"Sport macht Spaß und steigert das Wohlbefinden. Der STV Hünxe bietet Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen interessante und vielfältige Möglichkeiten Sport zu treiben und Spaß zu haben. Eigentlich genau das, was man jetzt während der Pandemie dringend benötigen würde. Aber aufgrund der Corona-Schutzverordnung müssen sämtliche sportliche Aktivitäten des STV ruhen. Wir alle wünschen uns eine Rückkehr zur Normalität. Dies wird auch Anfang 2021 noch nicht möglich sein. Wir werden aber weiterhin alles dafür tun, den Vereinssport in Hünxe durch diese herausfordernde Zeit zu bringen, damit wir hoffentlich im Frühjahr wieder alle unseren Sport betreiben und Spaß haben können. Um sich fit zu halten sind Joggen, Walken oder Radfahren vielleicht gute Möglichkeiten."

Dennis Backhaus, Kapitän des Handball-Regionalligisten MTV Rheinwacht Dinslaken:

"Ich wünsche mir, dass wir demnächst endlich wieder alle unserem liebsten Hobby uneingeschränkt nachgehen können und wieder erfolgreich unsere Fans begeistern."

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