Tennis-Bezirksmeisterschaft

Mit Thomas Persch jubelt am Ende nur ein Dinslakener

Thomas Persch holte den Titel bei den Herren 50

Thomas Persch holte den Titel bei den Herren 50

Dinslaken.   Der Spieler der Dinslakener TG Blau-Weiß gewinnt den Titel bei den Herren 50. Zwei Vertreter des Gastgebers scheitern dagegen im Finale.

Als sich die Sonne am letzten Turniertag endlich für eine längere Zeit zeigte, Teilnehmer, Organisationsteam und Zuschauer nicht mehr bibbern mussten, da lagen noch vier Lokalmatadore aussichtsreich im Rennen. Auf der schmucken Anlage des TC Rot-Weiss an der Gneisenaustraße kam gleich ein Dinslakener Quartett in den Genuss von Finalspielen bei herrlichem Wetter und großem Publikumszuspruch. Tennis-Bezirksmeister durfte sich davon am Ende aber nur einer nennen: Thomas Persch von der DTG Blau-Weiß gewann das Endspiel bei den Herren 50 gegen Bernd Baumann von der Turnerschaft Rahm mit 6:1, 6:4.

Persch war in seiner Konkurrenz auch an Position eins gesetzt gewesen, hatte vor dem Turnier aber noch gar nicht auf der roten Asche gespielt und konnte dementsprechend mit seinem Auftritt zufrieden sein.

100 Euro Preisgeld

Das konnte auch Dorothee Schmelt vom gastgebenden Verein, die mangels Konkurrenz bei den Damen 30 in der offenen Klasse startete und dort mit Siege über die deutlich jüngeren Neele Menßen vom DSC Preußen (6:4, 6:2) und Charlotte Bausch von Eintracht Duisburg (6:3, 6:1) das Finale erreichte. Gegen die starke Antonia Balzert vom MTV Kahlenberg fand sie dort aber nie wirklich zu ihrem Spiel und unterlag schließlich glatt mit 3:6, 2:6. Freuen konnte sich die Dinslakenerin dennoch über 100 Euro Preisgeld für Platz zwei.

Bei den Herren 30 schaffte es Sascha Bieniasch vom VfB Lohberg durch einen hauchdünnen 6:2, 4:6, 10:8-Erfolg über den topgesetzten Maik Breuer vom TV Jahn Hiesfeld in das Finale. Dort musste sich Bieniasch dann aber in zwei Sätzen mit 1:6, 5:7 gegen Alexander Glowacz vom Buschhausener TC geschlagen geben.

Giesen chancenlos

Markus Giesen vom Ausrichter TC Rot-Weiss hatte sich souverän in das Endspiel bei den Herren 55 gespielt, war dort aber gegen den favorisierten Rainer Schwarze vom Meidericher TC chancenlos und musste sich nach dem klaren 0:6, 2:6 mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben.

Bei den Herren 40 erreichte mit Sascha Nikolic immerhin ein Spieler des Gastgebers das Halbfinale. Doch hier hatte der Rot-Weiße gegen Arndt Grotstollen von Eintracht Duisburg beim 1:6, 0:6 nichts zu bestellen. Sieger dieser Konkurrenz wurde am Ende Sven Kanthack vom TK 78 Oberhausen, der Grotstollen im Endspiel mit 6:4, 6:2 schlug.

Dunzer zeigt es dem Nachwuchs

Bei den Herren 60, die Gruppenspiele absolvierten, wurde Edwin Geppert vom Meidericher TC nach vier souveränen Zweisatzsiegen Bezirksmeister. Die Herren 70-Konkurrenz gewann Klaus Jacoby vom TC Mehrhoog, der im Turnierverlauf ebenfalls keinen Satz abgab.

Im qualitativ und quantitativ am besten besetzten Feld der Herren in der offenen Klasse wies Routinier René Dunzer vom TC Eintracht Duisburg die aufstrebenden Nachwuchstalente des Bezirks in die Schranken. Im Endspiel schlug Dunzer den bis dahin stark auftrumpfenden Julius Schulte vom Kahlenberger HTC glatt mit 6:3, 6:0. Youngster Moritz Borges von der DTG Blau-Weiß hatte im Halbfinale gegen Dunzer in Durchgang eins schon mit 4:1 geführt, dazu Spielbälle zum 5:1 gehabt, verlor dann aber noch mit 4:6, 4:6 und ärgerte sich hinterher enorm über die vergebene Chance.

Positives Fazit

Überhaupt nicht ärgern musste sich die Turnierleitung um Thomas Naumann und Kai Güßbacher, denn im Vergleich zur Vorjahresauflage beim TC Rot-Gold Voerde waren nicht nur die Meldezahlen in Dinslaken ein wenig gestiegen. Auch das Niveau in den meisten Konkurrenzen war deutlich höher als noch 2016. Für etwas Unmut sorgten da allenfalls die kühlen Temperaturen an den ersten sechs Turniertagen und die – sicher auch daraus resultierende – Beschaffenheit einiger Courts.

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