Motocross

Motocross-Fahrer waren am Streckenbau in Lohberg beteiligt

Luc Ackermann ließ sich von den Zuschauern feiern.

Luc Ackermann ließ sich von den Zuschauern feiern.

Foto: Jochen Emde / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Das „Red Bull Dirt Diggers“-Event der Motocross-Fahrer auf der Halde Lohberg war für die Organisatoren und Sportler ein Erfolg.

Es war ein Erfolg für die Organisatoren hinter dem „Red Bull Dirt Diggers“-Event. Ein Jahr lang hatten sie geplant, um die Veranstaltung auf die Beine zu stellen. „Es gab verschiedene Voraussetzungen, die erfüllt werden mussten. Wir brauchten zum Beispiel eine gute Basis,, um überhaupt Rampen bauen zu können“, erklärte Marko Manthey, Geschäftsführer der SportPlus GmbH. Auch mit Sand für die Erdhügel hatten die Veranstalter Glück. Denn die RAG Montan Immobilien, die für die Revitalisierung industriell genutzter Flächen verantwortlich ist, füllt die Nord-Erweiterung der Halde mit Bodenmaterial auf, welches sich auch perfekt zum Rampenbau der Cross-Parcours eignet.

30 Fachleute bauten drei Wochen

Ein Team aus rund 30 Personen baute die letzten drei Wochen an den Rampen, damit sie auch den Voraussetzungen der Fahrer entsprachen. „Dirt-Diggers“-Sieger Luc Ackermann kam bereits zwischendurch vorbei, um Teile der Strecken zu testen, auch der Engländer Jamie Squibb, war die Tage vor dem Großevent häufig selbst im Radlader zu sehen.

Red Bull Dirt Diggers auf der Halde Lohberg
Red Bull Dirt Diggers auf der Halde Lohberg

„Wir konnten uns alle mit einbringen und haben unsere Vorstellung Realität werden lassen “, erklärte Fahrer Kai Haase. Obwohl viele Verantwortlichen bereits eine Woche lang auf dem Gelände trainierten, sahen sie wenig von Dinslaken und Umgebung. „Ich bin gerne hier oben in Lohberg, hab kurz den Dinslakener Bahnhof gesehen. Alles etwas kleiner und beschaulicher als in Berlin“, beschreibt Max Tuchtenhagen, einer der Moderatoren.

Schlechtes Wetter verhinderte Training

Perfekte Voraussetzungen auf der Halde gab es zwar, aber das Wetter machte den Akteuren dann doch einen Strich durch die Rechnung. „Als Zuschauer sieht man das nicht, aber wir haben uns doch unsicher in der einen oder anderen Situation gefühlt. So viel Training an den Parcours war nicht möglich, da es dafür einfach zuviel Regen gab“, erklärte Haase. Es wäre vielleicht also noch extremer geworden, wenn das Wetter in der Woche zuvor mitgespielt hätte. Beim Wettbewerb selbst konnte sich aber niemand über die Witterung beschweren. „Es gehört immer auch Glück dazu, und das haben wir beim Wetter gehabt“, meinte Manthey. Auch bei den Stürzen blieben beim Event zumindest die Knochen unversehrt. „Was das angeht, bin ich immer froh, wenn die Veranstaltungen zu Ende gehen. Wenn die Jungs dann doch mal ins Straucheln kommen, rutscht mir das Herz immer noch in die Hose“, gab Manthey zu.

Ob das „Dirt Diggers“-Event nochmal auf die Halde kommt, bleibt fraglich, denn die Endgestaltung ist noch nicht abgeschlossen, und ob die Halde danach für solche Ereignisse genutzt werden kann, weiß niemand.

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