Handball

MTV Dinslaken will nicht in eine Halle an der Waldorfschule

Noch ist offen, in welcher Halle die Fans des MTV Rheinwacht Dinslaken nach dem Abriss der Douvermannhalle ihre Handballer anfeuern.

Noch ist offen, in welcher Halle die Fans des MTV Rheinwacht Dinslaken nach dem Abriss der Douvermannhalle ihre Handballer anfeuern.

Foto: Sandra Goldmann

Dinslaken.  Der Vorstand des MTV Rheinwacht Dinslaken schließt einen Umzug der Handballer in eine Halle an der Waldorfschule in Eppinghoven aus.

Der Vorstand des MTV Rheinwacht Dinslaken schließt einen Umzug der Handballer in eine Halle an der Waldorfschule aus, den die Stadtverwaltung vor der Sitzung des Sportausschusses am kommenden Donnerstag ins Spiel gebracht hat. „Es stimmt, dass wir mit der Leitung der Waldorfschule ein Gespräch über eine eventuelle Mitnutzung der neuen Sporthalle geführt haben“, sagt MTV-Vorsitzender Volker Marquard. „Die Mitnutzung bedeutet aber eine hohe finanzielle Beteiligung durch den MTV, und das kann der Verein nicht tragen.“ Der Verein braucht bekanntlich in einigen Jahren eine neue Heimat für die Handballer, wenn die Douvermannhalle abgerissen wird.

Ein weiteres K.o.-Kriterium für einen Standort in Eppinghoven ist laut Marquard der Parkplatzbedarf: „Die Anwohner im Bereich der Waldorfschule an der Eppinkstraße und am Scholtenhof fänden es bestimmt nicht gut, dass bei jedem Heimspiel des Vereins in ihrem Wohnviertel alles zugeparkt würde.“

Der geschäftsführende Vorstand des Vereins sei sich einig, „dass nur die Hans-Efing-Halle die neue Heimat des MTV Rheinwacht werden kann“. Dies habe Marquard mit Bürgermeister Michael Heidinger besprochen. Die Halle muss allerdings nach Berechnung der Stadtverwaltung für rund 4 Millionen Euro saniert werden – unabhängig davon, ob sie künftig vom MTV genutzt wird. „Mehrkosten für die Vereinsnutzung fallen lediglich für eine neue Platzierung der Hallenuhr an“, meint der Vereinschef. „Die Kosten sind überschaubar und könnten notfalls auch von uns getragen werden“, stellt Marquard fest.

Die neue Dreifach-Halle in Lohberg an der Augustastraße sei für die Rheinwacht-Mitglieder keine Option, betont der Vorsitzende weiterhin. Er hat der Beigeordneten Christa Jahnke-Horstmann eine Liste mit über 700 Unterschriften von Unterstützern übergeben. „Sie alle wollen die Handballer des Vereins in der Dinslakener City kämpfen sehen“, ist Marquard überzeugt.

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