Frauenhandball-Landesliga

MTV Rheinwacht Dinslaken muss Aderlass verkraften

Coach Sascha Zwanzig-Zeh peilt mit den Handballerinnen des MTV Rheinwacht Dinslaken einen Mittelfeldplatz in der Landesliga an.

Coach Sascha Zwanzig-Zeh peilt mit den Handballerinnen des MTV Rheinwacht Dinslaken einen Mittelfeldplatz in der Landesliga an.

Foto: Jochen Emde / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Die Landesliga-Handballerinnen des MTV Rheinwacht Dinslaken starten am Samstag mit einem Heimspiel gegen die Uedemer TuS in die neue Spielzeit.

Die Landesliga-Handballerinnen des MTV Rheinwacht Dinslaken haben eine solide Saison hinter sich. Trotz einiger zwischenzeitlicher Wackler mit schwachen Auftritten und deutlichen Niederlagen schlossen sie die Saison auf einem insgesamt zufriedenstellenden siebten Platz ab. Am Samstag (17.15 Uhr) startet die Mannschaft von Sascha Zwanzig-Zeh mit einem Heimspiel gegen die Uedemer TuS in die neue Spielzeit.

Mit den Testspielen zufrieden

„Wir hatten eine ganz normale Vorbereitung. Mal war die Halle voll, mal konnten nur wenige Spielerinnen, aber wenn wir in der Halle nichts machen konnten, sind wir joggen gegangen“, berichtet der Übungsleiter. „Mit den Testspielen bin ich einigermaßen zufrieden. Einige Sachen, die wir trainiert haben, haben gefruchtet, manche Sachen waren weniger zufriedenstellend“, meinte Zwanzig-Zeh.

Als Saisonziel gibt der Coach einen Mittelfeldplatz aus, ähnlich wie in der vergangenen Spielzeit. Jedoch musste der MTV einen personellen Aderlass verkraften. Mit Andrea Gerhard steht eine der drei Top-Scorerinnen der vergangenen Saison nicht mehr zur Verfügung. Darüber hinaus sind Miriam Grune, Sabrina Anclin, Anke Basfeld und Alina Belusic auch nicht mehr dabei. Außerdem fällt Miriam Rausch noch bis Ende Oktober verletzt aus. „Das sind harte Schläge“, räumt Zwanzig-Zeh ein.

Zwei Neuzugänge

Mit Noa Czicharek und Dana Beuke kann der Coach aber immerhin auch zwei Neuzugänge in seiner Mannschaft begrüßen. „Machbar ist alles, wir haben einige neue Gegner in der Liga, auf die wir uns einstellen müssen. Ich denke nicht, dass es eine Mannschaft gibt, die davonziehen wird, sondern dass es wie Mitte und Ende der letzten Saison gemischt sein wird, so dass zum Beispiel der Tabellenletzte den Ersten schlägt“, rechnet Sascha Zwanzig-Zeh mit einer ausgeglichenen Spielzeit. „Wir hatten eine entspannte Vorbereitung und haben eine gute Stimmung in der Mannschaft. Mal sehen, was hinterher dabei herauskommt.“

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