Traben

Neustart auf der Dinslakener Trabrennbahn ohne Zuschauer

Ronja Walter peilt mit Garry den 22. Start auf der Dinslakener Trabrennbahn an.

Ronja Walter peilt mit Garry den 22. Start auf der Dinslakener Trabrennbahn an.

Foto: Traberfoto-sx

Dinslaken.  Der erste Renntag nach der Corona-bedingten Pause findet auf der Dinslakener Trabrennbahn unter strengen Hygienevorschriften am Dienstag statt.

Nun geht es auch am Bärenkamp wieder los. Der erste Renntag nach der Corona-bedingten Zwangspause findet unter strengen Hygienevorschriften am Dienstag statt. Neun Rennen werden ab 18 Uhr gestartet. In all die Freude über den Neustart des Trabrennsports auf der Halbmeilenbahn mischt sich ein Wermutstropfen: Es werden keine Zuschauer auf der Bahn sein.

Doch endlich können die vom Trabrennsport lebenden Personen auch in Dinslaken wieder etwas für ihren Lebensunterhalt tun. Da ist die Situation besser als im Nachbarland, denn in den Niederlanden ist der Rennbetrieb noch eingestellt. Zahlreiche holländische Profis nutzen die Gelegenheit und treten in Dinslaken an.

Jackpot in der Viererwette

Am letzten Renntag vor Corona war ein Viererwett-Jackpot in Höhe von 1864,49 EUR entstanden, der nun ausgespielt wird. Hoffentlich mit vielen Zuschauern und Wettern, aber eben nicht auf der Bahn, dafür aber im „Homeoffice“, denn natürlich werden alle Rennen live bei den Wettanbietern im Internet übertragen und können dort bewettet werden. Und in Nordrhein-Westfalen sind auch Wettannahmestellen wieder geöffnet, so dass auch dort zugeschaut und mitgewettet werden kann.

Im dritten Rennen steht die Viererwette an und wird lohnend zahlen, denn unter den elf Kandidaten finden sich weder klare Favoriten noch derartige Außenseiter. Möglicherweise ist ein vom Champion gelenktes Pferd der „Steller“. Michael Nimczyk sitzt hinter Janika Bo, doch auch der am letzten Renntag so groß auftrumpfende Niels Jongejans hat mit Joe Cocker einen interessanten Kandidaten zur Hand. Mit guten Formen reist die Niederländerin Iris Baldwin in der Hand von Jules v.d. Putte an, der in Deutschland das letzte Mal 2017 aktiv war.

Auch die V6-Wette wird angeboten und startet mit dem dritten Rennen. Danach ist die Anfängerklasse gefragt, wobei die dreijährigen Debütanten Olympia Hazelaar (Michael Nimczyk), Kirby Starlake (Rob de Vlieger) und Hypnotic Smart (Reinier Feelders) ebenso zu beachten sind wie die bereits einmal geprüfte Kaily Stardust mit Niels Jongejans. International geht es weiter, denn in hoher Klasse ist der Schwede Rapide Yoda mit Piet van Pollaert erste Wahl, während im Anschluss viele eine „Legende“ für die Bank halten könnten.

Garry peilt den 22. Sieg an

Nur ein einziges Mal hat Garry am Bärenkamp nicht gewinnen können, was bei 22 Starts eine traumhafte Bilanz darstellt. Doch der in Topform befindliche Satteltraber geht das Trabreiten nicht als Favorit an. Der Grund ist der 25 Meter vor ihm postierte Napa Valley mit Lea Ahokas, der sich bereits in Frankreich bewährt hat und glänzend in der Partie steht. Da muss Championesse Ronja Walter schon blendende Ideen an Bord der Trabreitlegende haben, um zu gewinnen.

Mit zwei Treffern für den Goldhelm könnte die V6-Wette ausklingen, denn Icebear Newport trotz zweiter Reihe und Fast and Furious in der besten Klasse – trotz Fuggedaboutit (Tom Kooyman) sind allererste Wahl in der Hand von Michael Nimczyk. Und auch die letzte Prüfung des Abends könnte an den Erfolgsfahrer gehen. Mit Glory Blanco TF steuert er eine Belgierin, die aber auf eine starke Armada trifft.

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