Feldhockey

Pia Lhotak und Nathalie Kubalski sind Vize-Meister

Die Hockey-Spielerinnen Nathalie Kubalski (links) und Pia Lhotak verpassten die Deutsche Meisterschaft im Feldhockey um Haaresbreite.

Die Hockey-Spielerinnen Nathalie Kubalski (links) und Pia Lhotak verpassten die Deutsche Meisterschaft im Feldhockey um Haaresbreite.

Foto: Lars Fröhlich

Dinslaken.   Pia Lhotak und Nathalie Kubalski verlieren mit dem Düsseldorfer HC das Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen den Club an der Alster.

Des einen Freud ist bekanntlich des anderen Leid. Im Januar noch waren die beiden Dinslakener Hockey-Spielerinnen Pia Lhotak und Nathalie Kubalski mit dem Düsseldorfer HC Deutscher Meister im Hallen-Hockey geworden. Gegner war damals der Hamburger Club an der Alster und entschieden wurde die Partie zu Gunsten der Düsseldorfer im Penaltyschießen. Ein ähnliches Spektakel mit einem Happy End für die Hamburger gab es am vergangenen Wochenende beim Final-Four der Hockey-Damen auf dem Feld.

Neuauflage auf dem Feld

Im Halbfinale setzte sich der Düsseldorfer HC mit 3:2 (1:2) gegen den Mannheimer HC durch. Im anderen Halbfinale siegte der Club an der Alster problemlos mit 5:0 (3:0) gegen den UHC Hamburg. Alles war also angerichtet für eine Neuauflage des Finals aus der Hallensaison.

Die Düsseldorferinnen begannen wie die Feuerwehr und erzielten durch Sabine Markert die frühe Führung (6.), kassierten aber bereits in der 17. Minute den Ausgleich durch Felicia Wiedermann.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Hamburger die Nase leicht vorn, scheiterten aber immer wieder an der starken Düsseldorfer Defensive und einer guten Nathalie Kubalski zwischen den Pfosten.

Pech im Penaltyschießen

„Wir haben uns dann“, so Verteidigerin Pia Lhotak nachher, „ins Penaltyschießen gerettet und da ist ja bekanntlich Glück immer ein großer Faktor.“ Das Glück war an diesem Tag nicht auf der Seite des DHC. Die ersten Schützen beider Teams waren erfolgreich. Lhotak trat als zweite Düsseldorferin an, wurde aber von der gegnerischen Torfrau gefoult. Ihre Teamkameradin Emma Heßler vergab. Auch wenn weitere Spielerinnen vergaben, war beim neunten Penalty mit 4:2 für den Club an der Alster Schluss.

„Wenn man so nah dran ist, dann ist das natürlich sehr bitter, aber ich glaube bei uns überwiegt die Freude. An sich ist die Vize-Meisterschaft ein Riesenerfolg, mit dem vorher auch keiner gerechnet hat“, blickte Pia Lhotak auf die erfolgreiche Saison zurück.

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