NRZ-Heimatläufer

Rheinuferlauf in Duisburg: Donner, Blitz und drückende Hitze

Zu viert beim Rheinuferlauf: Katja Kahl-Lhotak (v.l.), Marlene Kahl, Martin Kahl (h.l.) und Andre Kahl.

Zu viert beim Rheinuferlauf: Katja Kahl-Lhotak (v.l.), Marlene Kahl, Martin Kahl (h.l.) und Andre Kahl.

Foto: privat

Vier Dinslakener NRZ-Heimatläufer trotzen den schwierigen Bedingungen beim Rheinuferlauf in Duisburg-Homberg. Nun geht es erst mal in den Urlaub.

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Die 27. Auflage des Rheinuferlaufes brachte auch für die NRZ-Heimatläufer einige Tücken mit sich. Als sich das Dinslakener Quartett bestehend aus Andre Kahl, Marlene Kahl, Martin Kahl und Katja Kahl-Lhotak gegen 17.40 Uhr an den Start des Rheinuferlaufes in Duisburg begab, zogen dunkle Wolken über dem Himmel auf. Damit nicht genug, es begann zu regnen und grelle Blitze zuckten im Wolkenmeer. Der Veranstalter reagierte und verschob den Start um eine halbe Stunde nach hinten. „Wirklich was gebracht hat die Maßnahme nicht, denn danach war es noch wärmer und die Luft sehr drückend“, beklagte Martin Kahl die Umstände.

Hitze und drückende Luft

In der Tat sollten sich die Witterungsbedingungen auf die Ergebnisse der Dinslakener übertragen. Der schnellste im Bunde war über die zehn Kilometer wie so oft Andre Kahl. Er kam bei 52:25 Minuten ins Ziel und konnte verschnaufen, bis seine Frau Marlene knappe vier Minuten später (56:14 Minuten) die Ziellinie überquerte. Komisch nur, dass ihre Schwägerin Katja nicht mit dabei war, denn im Normalfall laufen die beiden Damen zusammen. An diesem Tag musste sich Katja jedoch etwas fallen lassen. Auch ihr machte die enorme Hitze, die vom Schotterboden aufstieg, zu schaffen. Die drückende Luft und die vielen Steigungen auf der Fünf-Kilometer Runde ließen einige Läufer hinter ihren Erwartungen bleiben, so auch Katja Kahl-Lhotak. Sie blieb knapp unter einer Stunde und kam bei 59:29 Minuten ins Ziel.

Halbmarathon in Kamp-Lintfort geplant

Schlussläufer Martin Kahl schaffte den Zieleinlauf nach 1:06:28 Stunden. Eine durchweg akzeptable Zeit, die auch Kahl zufrieden stimmte. Auf die Frage, wie er denn die Strecke wahrgenommen hat, antwortete er prompt: „Die Strecke war an sich relativ angenehm zu laufen, aber ich hatte da mit anderen Sachen zu kämpfen. Die Hitze war wirklich extrem.“

In der Laufserie quer durch das NRZ-Land hat das Dinslakener Quintett, zu dem auch Ralf Heininger zählt, bereits einiges erlebt. Sieben von insgesamt neun Strecken wurden absolviert. Weiter geht es am 13. September mit dem Xantener Citylauf, den Abschluss findet die Serie beim Klosterlauf in Kamp-Lintfort. Für die letzte Laufveranstaltung haben die Dinslakener große Pläne, wie Martin Kahl verrät: „Eigentlich sind sich alle sicher, dass sie in Kamp-Lintfort den Halbmarathon laufen statt die zehn Kilometer.“ Mit einem Augenzwinkern ergänzt er: „Ich bin eigentlich der Einzige, der sich das gut überlegen sollte.“

Um diese Distanz zu bewältigen möchte sich das Quintett aber reinhängen und vorab trainieren. Dazu soll auch die Teilnahme am „Lauf für die Liebe“ dienen. Dieser findet am 1. September in Hiesfeld statt. „Das ist“, so Martin Kahl, „eine gute Sache. Dort wird Geld gesammelt für einen guten Zweck, und wir können das als Training nutzen.“

Vorab ist aber Erholung angesagt. Martin und Frau Katja haben sich aufgemacht in den Süden Europas, wo es nach einem viertägigen Aufenthalt noch auf ein Kreuzfahrtschiff geht.

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