Fußball-Kreisliga A

Richtungsweisendes Derby für TV Voerde und Glückauf Möllen

Für VoerdesTrainergespann Jörg Lieg (r.) und Marc Scotti gab es bislang noch nicht allzu viel zu jubeln. Ein Derbysieg würde extrem gut tun. Den haben aber natürlich auch die Möllener im Visier.

Foto: Jochen Emde

Für VoerdesTrainergespann Jörg Lieg (r.) und Marc Scotti gab es bislang noch nicht allzu viel zu jubeln. Ein Derbysieg würde extrem gut tun. Den haben aber natürlich auch die Möllener im Visier. Foto: Jochen Emde

Dinslaken/Voerde.   Am Sonntag um 15 Uhr steht in der Fußball-Kreisliga A das prestigeträchtige Derby zwischen dem TV Voerde und Glückauf Möllen an.

Am Sonntag um 15 Uhr steht in der Fußball-Kreisliga A das prestigeträchtige Derby zwischen dem TV Voerde und Glückauf Möllen an. Beide Mannschaften sind nicht so gut in die Saison gestartet wie erhofft. Glückauf Möllen ist zwar Tabellendritter mit 13 Punkten, hat aber schon acht Punkte liegen lassen, die sie mit einer normalen Tagesform durchaus hätten holen können. Doch die Mannschaft von Thomas Hüfner lässt bislang die nötige Konstanz vermissen, um den angepeilten Aufstiegsplatz erreichen zu können.

Voerdes Trainer Jörg Lieg hat zwar vor der Saison tiefgestapelt, kann aber mit den bisherigen neun Punkten seines Teams nicht wirklich zufrieden sein. „Im Gegensatz zu letzten Sonntag kommen fünf bis sechs Spieler wieder dazu. Ich hoffe, dass alles besser wird“, gibt sich Liegs Assistent Marc Scotti zuversichtlich. „Ich erwarte ein hartes Spiel. Die Jungs sind heiß und freuen sich drauf. Möllen ist eine unangenehme Truppe, die kämpferisch gut ist“, erwartet Voerdes Co-Trainer eine enge Partie.

„Das wird eine ganz harte, umkämpfte Partie, bei der um jeden Zentimeter gefightet wird. Jede Mannschaft möchte das bessere Ende für sich haben“, rechnet auch Möllens Trainer Thomas Hüfner mit einer knackigen Begegnung. „Voerde ist ein unangenehmer Gegner, der zweikampfstark ist, wir müssen von Anfang an dagegen halten“, sagt der Coach.

Spitzenreiter SuS 09 Dinslaken gastiert beim Tabellenletzten DJK Vierlinden II. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit, doch der SuS hat sich in der vergangenen Saison oft gegen vermeintlich schlagbare Gegner schwer getan und auch in dieser Spielzeit schon gegen den Aufsteiger Yesilyurt Möllen gepatzt. Daher wird Trainer Thorsten Schramm seiner Mannschaft sicherlich ins Gewissen rufen, den Kontrahenten nicht zu unterschätzen. Allerdings zeigte der SuS sich in den vergangenen Wochen in Topform, die vergangenen vier Spiele gewann der Spitzenreiter - bei einem Torverhältnis von 22:0 -, wobei 14 Tore auf den Kantersieg gegen Laar 21 abfielen.

Die zweite Mannschaft des TV Jahn Hiesfeld tritt beim Überraschungszweiten Gelb-Weiß Hamborn an. „Gelb-Weiß hat sich nicht großartig verändert, die haben zwei bis drei Neue. Das ist eine Einheit, die gut kämpft. Diesen Kampf musst du von Beginn annehmen, sonst ist Hamborn im Vorteil“, zollt Hiesfelds Trainer Frank Pluhnau dem Kontrahenten Respekt. „Wir müssen unbedingt punkten und unsere Serie aufrecht erhalten. Es ist schon ärgerlich genug, dass wir die drei Punkte gegen Vierlinden abgegeben haben“, nimmt Pluhnau seine Mannschaft, die zwei Mal in Folge ungeschlagen ist, zuletzt aber in letzter Sekunde den Augleich kassiert hat, in die Pflicht.

Entscheidende Zweikämpfe

Yesilyurt Möllen kann nach dem 1:0 bei Hamborn 90 einen erneuten Sieg ebenfalls sehr gut gebrauchen. Die Mannschaft von Öztürk Yilmaz trifft auf den 1. FC Hagenshof, der punktgleich mit Yesilyurt im Abstiegskampf steckt. „Wenn wir die Zweikämpfe annehmen und konzentriert spielen, ist alles drin“, sagt der Übungsleiter. „Hagenshof hat gegen Voerde gewonnen und wird selbstbewusst auftreten. Die Zweikämpfe werden entscheidend sein. Das ist eine unruhige Mannschaft, die schnell auf Touren kommt“, rechnet Yilmaz mit einer kampfbetonten Partie und einem hitzigen Konkurrenten.

Die SGP Oberlohberg empfängt um 15.15 Uhr Hamborn 90. „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel schon im ersten Drittel der Saison. Wir werden mit offenem Visier auf Sieg spielen und sind ein Stück weit dazu verdammt, in den nächsten Wochen Siege einzufahren“, weist Trainer Jens Szopinski auf die prekäre Situation seines Teams hin, lässt dabei aber auch nicht das schwere Auftaktprogramm außer Acht, das den Oberlohbergern unter anderem den SuS 09 Dinslaken, Glückauf Möllen und den TSV Bruckhausen bescherte, die alle unter den Top Fünf sind.

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