Fußball-Kreisliga A

SC Wacker Dinslaken gelang der späte Lucky Punch

Dinslakens Spieler umjubeln das Tor von Fabian Neukamp zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung.

Dinslakens Spieler umjubeln das Tor von Fabian Neukamp zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung.

Foto: JOCHEN_EMDE / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Fußball-A-Kreisligist SC Wacker Dinslaken entschied die Partie gegen Hamborn 07 II erst durch ein Tor in der Nachspielzeit zu seinen Gunsten.

Die Fußballmannschaft des SC Wacker Dinslaken hatte am Sonntag ihr erstes Heimspiel der noch jungen Kreisliga-A-Saison. Ein umkämpftes Spiel konnte sie spät gegen Hamborn 07 II mit 2:1 (1:1) für sich entscheiden.

Partie auf Augenhöhe

Schon von Beginn an merkte man, dass das Spiel eine enge Kiste wird. Rund 50 Zuschauer sahen bei bestem Fußballwetter eine ansehnliche Partie auf Augenhöhe. Mit zwanzigminütiger Verspätung pfiff der Schiedsrichter die Partie an. Aufgrund von Server-Problemen des DFB musste Schiedsrichter Stefan Kaehler den Spielbericht selber schreiben, was seine Zeit dauerte.

Führung durch Fabian Neukamp

In der 22. Minute war es dann soweit, was eine Minute zuvor nicht geklappt hatte (Pfostenschuss aus 25 Metern von Pierre Kasch), sollte jetzt glücken. Enes Yildizhan flankte einen Ball mittig in Höhe von 20 Metern. Fabian Neukamp schoss voll drauf und traf den linken Innenpfosten, von da aus schlug der Ball unhaltbar ins Tor ein.

Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der 31. Minute führte Hamborn einen Freistoß schnell aus, während Dinslaken sich noch sortierte. Der Ball landete außen, Mazlum Itmec servierte haargenau auf den Kopf von Noel Wennrich, der nur noch hinhalten musste. Mit einem gefährlichen Freistoß für Wacker ging es dann in die Pause.

Pierre Kasch traf in der Nachspielzeit

Nahezu alle Fans von Wacker streckten in der 63. Minute die Arme in die Luft, als der gerade erst eingewechselte Kevin Hein nach toller Vorarbeit von Dennis Golomb den letzten verblieben Hamborner auf der Linie anschoss. Nicht nur die Spieler, auch die Zuschauer konnten es kaum fassen, dass dieser Ball nicht im Netz landete. Wacker hatte bis zum Ende die klareren Chancen, aber mit einem Tor sollte es noch nicht klappen. Doch in der 91. Minute der späte Führungstreffer. Wieder bereitete der sehr gut aufspielende Dennis Golomb den Treffer nach einem starken Konter vor. Den Querpass von Golomb musste Pierre Kasch nur noch einschieben. Trainer sowie Spieler ließen ihren Emotionen freien lauf und rannten prompt zum Siegtorschützen. Mit dieser Aktion beendete der Schiedsrichter die Partie.

Punkte gegen Antonicas Stammverein

„Natürlich ist das ein sehr schönes Gefühl, drei Punkte mitzunehmen. Dass wir die ersten Punkte gegen meinen ehemaligen Stammverein holen, rundete das ganze perfekt ab“, sagte Trainer Marcel Antonica. Über zehn Jahre war er bei den Sportfreunden aus Hamborn tätig. „Ich fühle mit meinen ehemaligen Kameraden, so ein später Sieg tut immer mehr weh. Dem Spielverlauf zufolge wäre ein 1:1 das gerechte Ergebnis. Trotzdem bin ich sehr zufrieden und glücklich, dass wir die drei Punkte behalten konnten.“

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