Fußball-Kreisliga A

SuS 09 Dinslaken erwartet die SGP Oberlohberg zum Derby

Glückauf Möllenum Torjäger Tobias Tönges (r.) kann mit einem Sieg seine Aufstiegsambitionen untermauern.

Glückauf Möllenum Torjäger Tobias Tönges (r.) kann mit einem Sieg seine Aufstiegsambitionen untermauern.

Foto: Heiko Kempken

Dinslaken/Voerde.   In der Fußball-Kreisliga A kommt es am Sonntag um 15.15 Uhr zum Derby zwischen dem SuS 09 Dinslaken und der SGP Oberlohberg. Der SuS ist Favorit.

In der Fußball-Kreisliga A kommt es am Sonntag um 15.15 Uhr zum Derby zwischen dem SuS 09 Dinslaken und der SGP Oberlohberg. Der SuS geht als Tabellenzweiter und Aufstiegskandidat als Favorit gegen den Tabellenzehnten ins Rennen, das Hinspiel ging mit 4:0 an den SuS. „Es ist im Moment schwer, etwas zu sagen. Ich weiß nicht, wer wie viel trainiert hat. Wir konnten bei uns auf die Asche und haben das Bestmögliche draus gemacht“, sagt 09-Trainer Thorsten Schramm. „Die anderen haben zum Teil für uns gespielt. Jens hat sicher einen Plan, wie er uns ärgern kann, aber wir haben es selbst in der Hand und müssen auf uns schauen“, warnt Schramm seine Mannschaft. Verzichten muss der Coach auf die im Nachgang des Spiels bei Rheinland Hamborn gesperrten Georg Hanna und Max Suchomel.

„Wenn das Tor in Dinslaken nicht umfällt, gehe ich davon aus, dass wir spielen dürfen“, scherzt SGP-Trainer Jens Szopinski, nachdem die letzten drei Partien seiner Mannschaft den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen sind. „Das war jetzt eine kontraproduktive Phase mit der Vorbereitung und der Pause. Ich weiß nicht, wo wir stehen“, hadert Szopinski mit den schlechten Trainings- und Spielbedingungen in den letzten Wochen. „Der SuS hat weitaus mehr Wettkampfpraxis. Ich bin mal gespannt“, meint der Coach.

Der Tabellendritte Glückauf Möllen empfängt zum Spitzenspiel den Tabellenführer Duisburg 08 II. „Das ist ein Topspiel. Es findet zwar auf Asche statt, aber das ist den Temperaturen geschuldet. Die Partie wird richtungsweisend sein. Wir müssen drei Punkte holen, um weiter im Rennen dabei zu sein“, misst Möllens Trainer Thomas Hüfner dem Spiel eine große Bedeutung bei. Mit einem Sieg wäre Glückauf punktgleich mit den Duisburgern und würde aufgrund des besseren Torverhältnisses vorbeiziehen. Personell muss Hüfner auf die verletzten Dennis Slowinski und Cedric Leers sowie den gesperrten Özcan Alp verzichten.

Der TV Voerde hat bereits um 15 Uhr den abstiegsgefährdeten SV Laar 21 zu Gast. Zuletzt hatten die Voerder den Ligaprimus beim 2:2 auswärts am Rande einer Niederlage. „Wenn wir da die eine oder andere Chance besser ausgespielt hätten, hätten wir da gewonnen“, blickt Trainer Jörg Lieg auf die Partie zurück. „Bei Laar 21 müssen wir zusehen, dass wir von Anfang an in die Spur kommen und Gas geben. Wir müssen das Spiel sofort an uns reißen“, nimmt Lieg seine Mannschaft in die Pflicht. Personell kann der Coach voraussichtlich auf die zuletzt angeschlagen Thorben Isenberg und Christoph Pyta sowie den aus dem Urlaub zurückgekehrten Henning Brands zurückgreifen.

Die Reserve des TV Jahn Hiesfeld hat Eintracht Walsum zu Gast. „Eintracht ist kein leichter Gegner. Das ist eine zweikampfstarke, geschlossene Truppe. Wir stehen ein bisschen unter Zugzwang und müssen auch mal unsere Heimbilanz aufbessern“, fordert Hiesfelds Trainer Frank Pluhnau vollen Einsatz von seiner Mannschaft, die zuletzt gegen Yesilyurt Möllen wichtige Punkte „hergeschenkt“ habe.

Yesilyurt hat bei der zweiten Mannschaft von Genc Osman Duisburg (13 Uhr) ein Sechs-Punkte-Spiel vor der Brust. „Wir versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu holen. Ich habe Sonntag die Zeit genutzt, mal vorbeizuschauen“, sagt Yesilyurt-Trainer Öztürk Yilmaz, der den Spielausfall am vergangenen Wochenende nutzte, um sich die Partie des kommenden Kontrahenten bei Hamborn 90 anzuschauen. „Wenn wir da gewinnen, hätten wir ein gutes Polster und könnten die Spiele danach befreit aufspielen“, sagt der Coach. Einen möglichen Sieg würde die Mannschaft Ali Omeirat widmen, der nach einem Lungendurchbruch seit zehn Tagen im künstlichen Koma liegt, aber langsam auf dem Weg der Besserung ist. wie Yilmaz berichtet. „Ich werde ihn am Sonntag besuchen und dann hoffentlich gute Nachrichten überbringen können“, sagt der Übungsleiter.

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