Fußball-Bezirksliga

SuS 09 Dinslaken lässt es im Endspurt locker angehen

Bei der 2:4-Niederlage des SuS 09 im Hinspiel gegen Vierlinden unterlief Niklas Opriel (2.v.r.) nach 38 Minuten ein Eigentor zum 0:1.

Bei der 2:4-Niederlage des SuS 09 im Hinspiel gegen Vierlinden unterlief Niklas Opriel (2.v.r.) nach 38 Minuten ein Eigentor zum 0:1.

Foto: Jochen Emde

Dinslaken/Voerde.   Drei Spieltage vor dem Ende der Saison ist die Luft beim Aufsteiger SuS 09 Dinslaken mehr oder weniger raus. Sonntag geht’s nach Vierlinden.

Die Fußball-Bezirksliga befindet sich auf der Zielgeraden. Drei Spieltage vor dem Ende der Saison ist die Luft beim Aufsteiger SuS 09 Dinslaken mehr oder weniger raus. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Schramm steht mit 44 Zählern im gesicherten unteren Mittelfeld und lässt die Spielzeit locker ausklingen. Am Sonntag um 15.15 Uhr erwartet die DJK Vierlinden den SuS 09. Den Gastgebern kann in Sachen Abstieg eigentlich auch nichts mehr passieren. Zwar sind die Duisburger rein rechnerisch noch nicht durch, es müsste aber mit dem Teufel zugehen, damit die DJK noch absteigt.

Dinslakens Coach Thorsten Schramm rudert auf Anraten eines Kollegen und mit einem Augenzwinkern etwas zurück: „Unser Co-Trainer der C-Jugend, Felix Schütte, hat gesagt, ich soll vor und nach den Spielen nicht immer so negativ sein. Deshalb sage ich mal, wir fahren dahin, um zu gewinnen.“

Wie locker die Stimmung beim SuS 09 aktuell ist, macht der Trainer vor der Partie deutlich: „Die Jungs sollen ruhig Samstag einen trinken gehen, vielleicht hilft das ja.“ Wie der SuS 09 in Duisburg auflaufen wird, konnte Schramm noch nicht verraten, möglich sind aber wieder Verstärkungen aus der A-Jugend. „Wenn ich die Jungs mitnehme“, so Schramm, „dann versuche ich auch, möglichst viele von Beginn an spielen zu lassen“.

08/29 redet im Abstiegskampf mit

Ein wenig spannender geht es noch bei der SV 08/29 Friedrichsfeld zu. Die Mannschaft von Dirk Lotz muss am Sonntag (15 Uhr) bei Arminia Lirich ran und hat so als Tabellenvierter noch ein entscheidendes Wörtchen im Abstiegskampf mitzureden. Die Gastgeber stehen mit 29 Punkten auf einem Relegationsplatz und haben auf die direkten Abstiegsränge nur einen Zähler Vorsprung. Gnade werden die Friedrichsfelder aber wohl kaum walten lassen, denn die Begegnung aus der Hinrunde ist in Friedrichsfeld, vor allem bei Dirk Lotz, noch sehr präsent.

Am 11. November hatte 08/29 vor heimischem Publikum 3:0 zur Pause geführt, verlor das Spiel aber noch mit 3:5. „Das Ergebnis aus der Hinrunde wollen wir geraderücken. Die Partie habe ich noch gut in Erinnerung“, gibt sich Lotz motiviert für den Sonntag.

Der Coach kann neben Cem Aydin auch wieder auf Manuel Kausch, Dennis Mühleweg und Jasper Weigl zurückgreifen. Marek Heuser droht mit einer Oberschenkelblessur auszufallen.

Fastenzeit bereitet RWS Probleme

Für die bereits abgestiegenen Fußballer von RWS Lohberg geht es am Sonntag (15 Uhr) bei Adler Osterfeld nur noch darum, Schadensbegrenzung zu betreiben. Die Lohberger haben aufgrund der Fastenzeit aktuell zusätzliche Probleme, den Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten, und rechnen sich in Oberhausen auch keine großen Chancen aus.

Murat Karakas, sportlicher Leiter bei RWS, nimmt die Situation mit Humor und gibt einen Ausblick auf die Partie: „Adler Osterfeld hat eine sehr spielstarke Mannschaft. Wir hoffen, dass die neunzig Minuten so schnell wie möglich zu Ende gehen. Wir wollen aber dennoch unser Möglichstes versuchen und kämpfen.“

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