Fußball-Kreisliga A

SV Spellen nutzte in Lackhausen seine Chancen nicht

Das Tor des Tages: Fabian Eisfeld (l.) schießt an Spellens Torwart Florian Albri vorbei ins Netz.

Das Tor des Tages: Fabian Eisfeld (l.) schießt an Spellens Torwart Florian Albri vorbei ins Netz.

Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Voerde.  0:1 (0:1) aus Sicht der Kreisliga-A-Fußballer des SV Spellen hieß es am Ende nach dem Auswärtsspiel bei der Reserve des PSV Lackhausen.

0:1 (0:1) aus Sicht der Kreisliga-A-Fußballer des SV Spellen hieß es am Ende nach dem Auswärtsspiel bei der Reserve des PSV Lackhausen. Vorzuwerfen haben sich die „Schweizer“ vor allem eine wenig zielführende erste Hälfte: „Wie immer bin ich absolut einverstanden mit unserer Spielanlage, hier können wir uns zurecht Spitzenteam nennen. Jedoch sind wir vor allem vor dem gegnerischen Tor nicht effizient genug, wenn es darum geht, auch was Zählbares aus unseren Torchancen zu machen“, so Andre Feldkamp, Trainer des SVS, nach einer vermeidbaren Niederlage.

SV Spellen beherrschte Ball und Gegner

Aber von vorn: Bereits in den ersten Spielminuten wurde deutlich, in welche Richtung sich die Partie entwickeln würde. Die Gäste beherrschten Ball und Gegner, ließen die Weseler ordentlich laufen. Zwingende Chancen waren jedoch in der ersten halben Stunde Mangelware. Das Heimteam verteidigte konsequent und die Spellener taten sich schwer, ins letzte Drittel vorzustoßen. In Minute 29 war es dann Wesels Fabian Eisfeld, der einen Nadelstich des PSV zum 1:0 vollendete. Hier war die Feldkamp-Elf nicht wach genug im Zweikampfverhalten.

Betrachtet man die Spielanteile, war die Führung nicht unbedingt vorherzusehen, andererseits waren es vor allem die Postsportler, die bei ihren Konterangriffen immer wieder Gefahr vor Florian Albri ausstrahlten. „In der Pause habe ich meiner Mannschaft dann klar gemacht, dass wir uns unbedingt mit drei Punkten belohnen müssen“, so Feldkamp.

Diese Ansage sollte sich positiv auf die Moral der Spellener auswirken. Die zweite Hälfte entwickelte sich zum heißen Kampf, den sich die Zuschauer am Molkereiweg erhofft hatten. Es war ein offener Schlagabtausch. Der SVS spielte mutiger nach vorne, gewann mehr Eins-gegen-Eins-Duelle. Der PSV fiel immer weiter vor das eigene Tor zurück, hatte seinerseits jedoch auch immer wieder Gelegenheiten, mit dem 2:0 eine Vorentscheidung herbeizuführen.

Wenige Minuten vor dem Ende beorderte Feldkamp schließlich Sebastian Pöss aus der Innenverteidigung auf seine angestammte Offensivposition, doch auch diese letzte Waffe sollte keinen Ertrag bringen.

„Unterm Strich war Wesel wie vorausgesagt eine gefährliche Mannschaft. Im Nachhinein ärgere ich mich am meisten über die nicht genutzten Chancen. Solange wir diese Schwäche nicht abstellen können, werden wir uns weiter schwer tun. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob wir oben dran bleiben können“, sagte Feldkamp. Am Sonntag empfängt das Team den Tabellenletzten HSC Berg. Auch wenn die drei Punkte aus dem Duell von diesem Wochenende nicht aufzuholen sind, muss dann ein Sieg her.

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