Tennis

Tennis: Dinslakener TG guckt nun nach Kamp-Lintfort

Setzte sich im Doppel durch: Hendrik Voss.

Setzte sich im Doppel durch: Hendrik Voss.

Foto: Heiko Kempken / Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  In der 2. Tennis-Verbandsliga hat die Dinslakener TG Blau-Weiß ihre Aufstiegschance vor dem letzten Spiel gewahrt.

Zwei Spieltage vor dem Ende der Saison mussten die Tennis-Herren des TV Jahn Hiesfeld ihre erste Niederlage in der 2. Verbandsliga hinnehmen. Die „Veilchen“ waren bis zum Wochenende noch ungeschlagen, galten als heißer Titelkandidat, unterlagen dann aber völlig überraschend beim TC Hösel mit 4:5.

Hiesfelds Mannschaftsführer Robin Pischel konnte es nicht glauben, nahm die Niederlage aber wie gewohnt mit Humor: „Ich habe am Samstag um 19.36 Uhr meine Tenniskarriere beendet. Ich weiß wirklich nicht, was ich dazu sagen soll.“

Der Belgier Niels Cleeren unterlag an eins, der Holländer Jorrit ter Maat an zweiter Position. „Wir müssen erwarten, dass die beiden von uns bezahlten Spieler ihre Matches gewinnen. Wenn sie das nicht schaffen, wird es schwer“, erklärte Pischel, hörbar unzufrieden mit den beiden.

Finn Bischof (6:4, 6:1) und Thorsten Wagenzik (6:1, 6:4) machten ihren Job wie gewohnt, aber Pischel und Benjamin Overbeck hatten das Nachsehen. Den 2:4-Rückstand nach den Einzeln konnten die Hiesfelder dann auch nicht mehr in einen Sieg ummünzen. Die Paarungen ter Maat/Wagenzik (6:4, 6:2) und Bischof/Bischof (6:4, 6:1) waren zwar erfolgreich, aber das erste Doppel scheiterte. Damit sind die Aufstiegschancen im Mühlendorf gesunken.

Sieg am grünen Tisch

Eine kleine Chance im Aufstiegsrennen in der 2. Verbandsliga haben auch die Herren der Dinslakener Tennisgemeinschaft Blau-Weiß. Die Mannschaft um Olaf Knütel steht in der Nachbargruppe auf dem zweiten Platz und konnte sich gegen den Solinger TC 02 II knapp mit 5:4 durchsetzen. Gewinnen die Solinger am letzten Spieltag beim Tabellenführer aus Kamp-Lintfort, dann würde der DTG ein deutlicher Sieg beim Tabellenletzten DSC 1899 II zum Aufstieg reichen.

Vor heimischer Kulisse besorgten Olaf Knütel (6:2, 6:0), Finn Schöwing (6:1, 6:2) und Christian Hörscher (6:1, 6:0) die drei Punkte in den Einzeln. Im ersten Doppel holte die Paarung bestehend aus Roderik Franken und Daniel Lingen (6:1, 6:7, 11:9) den ersten Punkt. Im zweiten Doppel machten dann Moritz Borges und Christian Hörscher (6:1, 6:2) alles klar. „Das Spiel hätte noch deutlicher für uns ausgehen können, denn wir haben drei der vier Match-Tiebreaks verloren, aber das war dennoch ein sehr gutes Spiel. Am letzten Spieltag schauen wir jetzt gespannt nach Kamp-Lintfort.“

Einen überraschenden 9:0-Sieg am Grünen Tisch gab es für die Herren des TC Rot-Weiß Dinslaken. Eigentlich hatte die Mannschaft ihr Heimspiel gegen den TC Raadt mit 4:5 verloren, erfuhr aber per E-Mail des Staffelleiters Wolfgang Machost dann am Dienstag vom Sieg. Grund für diese Wertung war die Anzahl der eingesetzten Ausländer bei den Gästen. Der TC Raadt bot mit Lucas Bos und Ramon van Flymen zwei Holländer an den ersten beiden Positionen auf, hatte mit Pavel Baulin aber noch einen Russen an sechs.

„Wir haben“, erklärte Dinslakens Mannschaftsführer Nils Watenphul, „das an dem Spieltag nicht gewusst und selber keinen Einspruch eingelegt. Das war ein sehr knappes Spiel, es hat aber dennoch Spaß gemacht, und Raadt hätte den Sieg auch verdient gehabt.“ Den 9:0-Erfolg können die Herren von Rot-Weiß aber gut gebrauchen, denn im Kampf um den Klassenerhalt ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Aus den letzten beiden Spielen sollten die Dinslakener noch mindestens einen Sieg holen. um die Liga zu halten.

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