TV-Sendung

Torsten Sträter übte beim STV Hünxe für den Männerhaushalt

Vor dem Wettkampf muss man sich gut aufwärmen, lernte Torsten Sträter (M.) beim STV Hünxe. Und die Kamera war immer dabei.

Vor dem Wettkampf muss man sich gut aufwärmen, lernte Torsten Sträter (M.) beim STV Hünxe. Und die Kamera war immer dabei.

Foto: STV

Hünxe.   Torsten Sträter ist Autor, Slam-Poet, Satiriker, Komiker und Vorleser. Beim STV Hünxe versuchte er sich für seine TV-Sendung als Sportler.

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Als offizieller Sportabzeichen-Beauftragter hatte Friedhelm Unterloh mit seinen Kollegen aus der Leichtathletik-Abteilung des STV Hünxe schon viele Sportler unter seinen Fittichen. Kleine und große, junge und alte, erfahrene und Anfänger. Aber die Anfrage einer TV-Produktionsfirma, die den Verein unlängst erreichte, kam dann doch überraschend: Ein Redakteur erklärte, Torsten Sträter wolle für seine Fernsehsendung gegen die Senioren des STV antreten. Nun ja, Sträter kennt man. Als Autor, Slam-Poet, Kolumnist, Satiriker, Komiker und Vorleser. Aber Sportler? Das konnte ja heiter werden.

Kontakt im Juni

Bereits im Juni hatten die Verantwortlichen der WDR-Sendung „Sträters Männerhaushalt“ erstmals Kontakt mit STV-Pressesprecher Georg Schmidt aufgenommen. „Für eine unserer nächsten Sendungen würde Torsten gerne sportlich werden und fürs Sportabzeichen trainieren“, hieß es dort. Bei der Recherche sei ein Redakteur auf die Hünxer Seniorenabteilung aufmerksam geworden. Nicht von ungefähr sind die älteren STV-Athleten bundesweit erfolgreich und haben schon einige Meistertitel eingeheimst.

Bevor auf der Anlage im „Golddorf“ die Kameras anrückten, mussten zunächst die Voraussetzungen ausgelotet werden. Bei einer Ortsbesichtigung begutachteten die Fernsehleute beide Sportplätze des STV, die Sporthalle mit den Umkleiden und das Vereinsheim. Der Hünxer Vereinsgeschäftsführer Jürgen Remke erläuterte das Sportabzeichen und die möglichen Disziplinen, die Torsten Sträter absolvieren könnte, die Lichtverhältnisse für die Kameras und deren mögliche Positionen wurden ebenfalls grob festgelegt. Danach gab’s grünes Licht für den Dreh: Bei schönem Wetter sollten die Aufnahmen auf der Kunststoffanlage gemacht werden, bei schlechtem Wetter in der Sporthalle. Am Drehtag war schönes Wetter.

Lockere Atmosphäre

„Es herrschte von Anfang bis zum Ende eine lockere Atmosphäre“, beschreibt Pressesprecher Georg Schmidt. Bereits morgens um 9 Uhr trafen sich die Hünxer Protagonisten Jürgen Remke, Friedhelm Unterloh, Winfried Heckner, Heinrich Wolters und Platzwart Oskar Herberz, um die Örtlichkeiten noch einmal zu inspizieren und die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. „Wir waren alle etwas angespannt“, sagt Schmidt, „denn keiner von uns wusste, was uns an diesem Tag alles erwartete“. Eineinhalb Stunden später kam das neunköpfige Produktionsteam, baute die Kameras auf, installierte die Tontechnik und entlud die Requisiten, während Platzwart Herberz einen Satz neuer STV-Trikots für die Ausstattung der Umkleidekabine holte. Und als Torsten Sträter um 11 Uhr eintraf, ging es für ihn bald ans Eingemachte: Aufwärmen unter fachmännischer Anleitung und auf in die einzelnen Disziplinen. Die Reportage über seinen sportlichen Wettkampf mit der Hünxer Seniorengruppe kommentiert er augenzwinkernd als „erschütterndes Dokument“.

Details werden vor der TV-Sendung noch nicht verraten. Die wurde bereits am 7. November in Oberhausen aufgezeichnet, die Hünxer Leichtathletik-Senioren waren live vor Ort im Publikum und standen anschließend mit Sträter noch an der Bar. „Ein rundum tolles Erlebnis“, resümiert Georg Schmidt.

  • Wie sich Torsten Sträter beim Training für das Sportabzeichen geschlagen hat, ist am Samstag ab 21.45 Uhr im WDR-Fernsehen zu verfolgen.
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