Tennis

TV Jahn Hiesfeld gewinnt dank Stefan und Finn Bischof

Moritz Borges feiert mit der Dinslakener Tennisgemeinschaft Blau-Weiß einen deutlichen Sieg.

Moritz Borges feiert mit der Dinslakener Tennisgemeinschaft Blau-Weiß einen deutlichen Sieg.

Foto: Heiko Kempken

Dinslaken.   Vater und Sohn schreiben beim TV Jahn Hiesfeld ein kleines Tennismärchen: Stefan und Finn Bischof gewinnen gegen Alpen das entscheidende Doppel.

Der Sport schreibt bekanntlich die schönsten Geschichten. So auch am vergangenen Wochenende bei den Tennis-Herren des TV Jahn Hiesfeld. Nach einem Krimi über zwei Tage setzten sich die „Veilchen“ bei Viktoria Alpen mit 5:4 durch und bleiben ungeschlagen in der 2. Verbandsliga.

Niels Cleeren gewann sein Einzel (6:2, 7:6) ebenso wie Thorsten Wagenzik (6:2, 7:5) und Finn Bischof. Ein kurzes Vergnügen hatte Benjamin Overbeck an sechster Position. Er verlor sein Spiel glatt 0:6, 0:6. „Ich glaube, Benni war in 25 Minuten inklusive Einspielen fertig“, scherzte Mannschaftsführer Robin Pischel nachher.

Entscheidung erst am Sonntag

Die Doppel starteten regulär, wurden aber vom Regen unterbrochen. Alle Hiesfelder Doppel waren in Rückstand und der Ausweichtermin war für Sonntag 14.30 Uhr angesetzt. Die beiden Mannschaften einigten sich darauf, je ein Doppel für sich zu werten und nur das letzte Doppel am Sonntag noch auszuspielen.

In dem entscheidenden Doppel stand Youngster Finn Bischof mit seinem Vater Stefan auf dem Platz. Beim Stand von 1:4 war die Begegnung unterbrochen worden. Die beiden schafften es aber tatsächlich, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu drehen und setzten sich mit 1:6, 6:3, 10:8 durch. „Ich glaube, das war das spannendste Medenspiel, das ich je erlebt habe“, freute sich Pischel später.

DTG ohne Probleme

Einen deutlichen 8:1-Sieg feierte die Dinslakener Tennisgemeinschaft Blau-Weiß beim TC Giesenkirchen. Moritz Borges gewann sein Einzel schon beim Stand von 3:1, als sein Gegner sich verletzte. Pel Stijn machte beim 6:0, 6:1 ebenfalls kurzen Prozess. Die Dinslakener präsentierten sich in guter Verfassung und gewannen alle Einzel. Auch Roderik Franken (6:1, 6:4), Daniel Lingen (6:3, 6:2), Hendrik Voss (6:2, 6:2) und Finn Schöwing (6:0, 6:2) hatten allesamt keine Probleme.

Das erste Doppel gewann die DTG kampflos, im zweiten unterlag die Paarung Borges/Schöwing überraschend. Pel Stijn und Hendrik Voss setzten sich im dritten Doppel knapp mit 7:6, 6:4 durch. „Die Einzel waren schon alle sehr deutlich, dann haben die Jungs das ordentlich runtergespielt“, fasste Mannschaftsführer Olaf Knütel später zusammen.

Knappe Niederlage für Rot-Weiß

Die Herren des TC Rot-Weiß Dinslaken mussten sich beim Lintorfer TC denkbar knapp mit 4:5 geschlagen geben. Schon in den Einzeln hatten die Dinslakener so ihre Probleme. Zwar konnten Rene Lindenbergh (6:3, 6:2) und Nils Watenphul (6:3, 4:6, 12:10) ihre Spiele gewinnen, der Rest des Teams aber unterlag. Deprimiert war vor allem Dinslakens Holländer Boris Oomes, der nach seiner deutlichen Niederlage sichtlich unzufrieden war. Die Doppel wurden dann unter beiden Mannschaften aufgeteilt, wie Nils Watenphul nachher erklärte: „Wenn man mal ehrlich ist, hätten wir ohnehin keine Chance gehabt. Die waren schon sehr stark besetzt. Ich denke, mit dem Ergebnis können wir ganz gut leben.“

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