Fußball-Oberliga

TV Jahn Hiesfeld will Heimbilanz gegen Velbert aufbessern

Außenverteidiger Kevin Kolberg (l.) bewies zuletzt aufsteigende Form und dürfte auch gegen Velbert erste Wahl sein.

Foto: Micha Korb

Außenverteidiger Kevin Kolberg (l.) bewies zuletzt aufsteigende Form und dürfte auch gegen Velbert erste Wahl sein. Foto: Micha Korb

Dinslaken.   Die Fußball-Oberligisten TV Jahn Hiesfeld und SSVg Velbert überzeugten bisher vor allem auswärts. Am Sonntag kommt’s zum Duell in Hiesfeld.

Zwei Dinge haben der TV Jahn Hiesfeld und die SSVg Velbert in der Fußball-Oberliga gemeinsam. Beide halten mit bisher 16 bzw. 14 Punkten Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen in der Tabelle, und sowohl das eine als auch das andere Team tat sich in Heimspielen zuletzt deutlich schwerer als auf fremden Plätzen. Der erste Aspekt dürfte den „Veilchen“ gefallen, der zweite mit Blick auf das Duell der Verfolger am Sonntag weniger. Denn die auswärtsstarken Velberter spielen um 15 Uhr in Hiesfeld.

Da kommt es den Gastgebern gerade recht, dass sie nach zwei guten Auftritten hintereinander selbstbewusst auftreten können. Das 5:2 vor Wochenfrist in Fischeln und das 1:1 im Freundschaftsspiel gegen den Zweitligisten MSV Duisburg zwei Tage später haben der Psyche gut getan. Einen Grund, kommenden Rivalen überheblich entgegenzutreten, gibt es dennoch nicht, warnt Thomas Drotboom. Der Trainer weiß aber: „Es ist ein enorm wichtiges Spiel. Bei einem Sieg könnten wir fünf Punkte vor Velbert stehen und mit erhobener Brust am Mittwoch zum Pokalspiel nach Hamborn fahren.“

Reservisten drängen zurück ins Team

Drotboom nimmt erfreut zur Kenntnis, dass Spieler wie Kevin Kolberg, der zuletzt mehr Zeit auf der Ersatzbank als auf dem Spielfeld verbrachte, wieder in die Startelf drängen. „Kolle ist zurzeit richtig gut drauf“, lobt der Coach. Und nicht der einzige, bei dem das Trainerteam beobachtet, dass der Kampf um die besten Plätze in den Übungseinheiten nicht nachlässt. Auch Dennis Wichert ist „wieder eine Option“, die Rekonvaleszenten Ekin Yolasan und Kevin Corvers tasten sich dagegen langsam heran. Für Joel Zwikirsch wird es im Angriff wohl nicht von Beginn an reichen. „Wir wollen auf jeden Fall zu Hause den Bock umstoßen und an die Leistung von Dienstag anknüpfen“, sagt Drotboom, den es wurmt, dass auf eigener Anlage erst ein Saisonsieg gelang.

Vielleicht ist ja der Untergrund ein gutes Omen: Gegen Velbert, das als Aufstiegsanwärter in die Saison ging, in den letzten sechs Aufeinandertreffen mit dem TV Jahn drei Siege und zwei Unentschieden erreichte und sich fast zu einem Angstgegner entwickelte, wird nicht im Stadion, sondern auf dem Kunstrasen an der Dorfstraße gespielt.

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