Frauenfußball-Bezirksliga

Vivien Schwennen führte den SV Spellen mit Hattrick zum Sieg

Frauke Fuchs (l.) setzt sich gegen Malin Blits durch, der SV Spellen liegt nach dem 5:2 gegen den Hemdener SV auf Platz vier.

Frauke Fuchs (l.) setzt sich gegen Malin Blits durch, der SV Spellen liegt nach dem 5:2 gegen den Hemdener SV auf Platz vier.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Dinslaken/Voerde.  Torjägerin Vivien Schwennen hat die Fußballerinnen des SV Spellen gegen den Hemdener SV zum Sieg geführt. Auch der SuS 09 Dinslaken gewann.

Torjägerin Vivien Schwennen hat die Fußballerinnen des SV Spellen im Bezirksliga-Spiel gegen den Hemdener SV zum Sieg geführt. Zwischen der achten und 30. Minute erzielte die 17-Jährige einen Hattrick zur 3:0-Pausenführung, am Ende setzte sich ihre Mannschaft mit 5:2 durch.

Wie wichtig Schwennen für den SVS ist, zeigt ein Blick in die Statistik: 19 Treffer hat Stürmerin in acht Saisonspielen mittlerweile auf dem Konto, ihre Mannschaft kommt insgesamt auf 29 Tore. Mit 16 Punkten belegen die Spellener Frauen den vierten Tabellenplatz.

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„Jedes Tor war gut herausgespielt“, schwärmte Trainer Detlef Lamers nach dem Abpfiff und attestierte vor allem Vivien Schwennen „eine tolle Leistung“. Der Erfolg geriet auch nach dem 3:1 durch Frederike Schlütter (70.) nicht in Gefahr, weil Lisa Kurzawa (84.) und Maike Stutz (88.) in der Schlussphase nachlegten. Das 5:2 von Carolin Schepers (90.) war nur noch Ergebniskosmetik.

„Wir schauen von Spiel zu Spiel“, sagt Coach Lamers, „und wollen uns sportlich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Abgerechnet wird zum Schluss.“ Auf die abstiegsgefährdeten Ränge hat sich seine Mannschaft aber immerhin schon ein Polster aufgebaut.

SVS: Peters; Häusler, Hoffmann (45. Langier), Fuchs, Knipping, Stutz, Hüsken (45. Kurzawa), Schwennen, Angenendt, Hülsdonk, Speckenwirth (60. Webers).

Zwei frühe Treffer

Zwei frühe Tore und eine durchschnittliche Leistung genügten den Frauen des SuS 09 Dinslaken, um beim TuB Mussum mit 2:0 (2:0) zu gewinnen. „Die weit entfernten Strecken liegen uns wohl nicht so“, mutmaßte Trainer Meik Pyta angesichts des spielerisch eher mäßigen Auftritts, „da sind die Spielerinnen mit dem Kopf nicht am Platz“.

Nicole Karasch besorgte in der achten Minute mit ihrem eigentlich schwächeren rechten Fuß die Führung, zwei Minuten später traf Jennifer Larisch per Bogenlampe zum 2:0. „Mussum war nicht der Übergegner, da hatten wir schon stärkere Mannschaften“, analysierte Pyta, „aber letztendlich waren es für uns drei verdiente Punkte“.

Im nächsten Spiel bekommt es der SuS 09 mit einem anderen Kaliber zu tun: Am Sonntag geht es auf dem Aschenplatz des SC Wacker Dinslaken gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer Rhenania Bottrop.

SuS 09: Krautgartner; Larisch, Gorniak, Bottländer (46. Jarosch), Karasch, Scholten, Mikolajczyk, L. van de Linde, Vaezipour, E. van de Linde (46. Weiß), Seelhoff (30. Schneider).

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