Eishockey

2:6! Die Saison der Düsseldorfer EG endet am Sonntag

Kein Durchkommen für die DEG: Zwar gelang den Gastgebern das 1:1, doch im zweiten Drittel schoss Berlin den Sieg heraus.

Foto: Birgit Häfner

Kein Durchkommen für die DEG: Zwar gelang den Gastgebern das 1:1, doch im zweiten Drittel schoss Berlin den Sieg heraus.

Düsseldorf.   Bereits vor dem letzten Spieltag steht fest: Das Team von Tobias Abstreiter verpasst die Play-offs nach dem 2:6 gegen die Eisbären Berlin.

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Die Düsseldorfer EG ist raus! Am Sonntag darf die Mannschaft von Interimstrainer Tobias Abstreiter noch einmal ran, wenn um 14 Uhr die Krefeld Pinguine im ISS Dome zu Gast sein werden. Doch danach ist für beide Teams aus dem Rheinland die Saison beendet. Für den KEV trifft das schon seit einigen Wochen zu, für die Düsseldorfer EG hat die Planung des Sommerurlaubs gestern begonnen. Gegen die Eisbären Berlin sollte ein Sieg am Freitagabend gelingen, um die Hoffnung auf das Erreichen der Play-offs aufrechtzuerhalten. Doch die Rot-Gelben gingen mit 2:6 (1:2, 0:4, 1:0) unter. Gleichzeitig siegten die Schwenninger Wild Wings in Iserlohn, sodass nun auch rechnerisch nichts mehr zu machen ist.

Keine Frage, die DEG war bemüht. Die ersten Minuten der Partie gingen sogar an die Hausherren. Die Eisbären Berlin, die noch Platz zwei anpeilen, wirkten zurückhaltend. In der elften Minute hätte das Spiel eine andere Richtung einschlagen können, denn nach einem 3:2-Konter hatte Brandon Burlon die Düsseldorfer Führung auf dem Schläger, sein Abschluss war jedoch nicht gefährlich genug. Fast im Gegenzug rappelte es hinter DEG-Torhüter Dan Bakala: Louis-Marc Aubry zog einfach mal von rechts hinten ab – und der Puck schlug zur Berliner Führung ein. Fortan übernahmen die Eisbären das Kommando – doch ein Überzahlspiel, das Alexander Barta in der 17. Minute zum 1:1 nutzte, brachte die DEG zurück in die Partie. Doch symptomatisch für diese verkorkste Saison dann der erneute Rückstand: Jamie MacQueen konnte mehrfach nachstochern und traf 19 Sekunden vor der Pause.

Spiel im zweiten Drittel schnell entschieden

Dann ging es flott: Nur 47 Sekunden nach Wiederbeginn traf Thomas Oppenheimer zum 3:1 für die Eisbären; als Nick Petersen und Daniel Fischbuch (25., 26.) innerhalb von 49 Sekunden auf 5:1 erhöhten, war nicht nur der Arbeitstag von Bakala beendet – für ihn kam Mathias Niederberger in den Düsseldorfer Kasten –, sondern auch die Düsseldorfer Saison. In Überzahl erhöhte MacQueen nach etwas mehr als der Spielhälfte auf 6:1. Und als ob das nicht bitter genug wäre in diesem so wichtigen Spiel: Ohne Niederberger wäre der Rückstand danach noch desaströser ausgefallen.

Zwar verhinderte die DEG im Schlussabschnitt ein größere Debakel; Alex Barta traf gar noch zum 2:6. Doch das ändert nichts daran, dass für die Düsseldorfer in dieser Saison nur noch 60 Minuten Eishockey übrig bleiben. Die Play-offs starten ohne die DEG.

Düsseldorfer EG –
Eisbären Berlin 2:6

DEG: Bakala (Mathias Niederberger) – Haase, Picard; Welsh, Bordson, Henrion – Ebner, Burlon; Kammerer, Barta, Dmitriev – Marshall, Huß; Lewandowski, Weiß, Machacek – Nowak; Laub, Strodel, Boyce.
Tore: 0:1 (11:18) Aubry (Rankel, Hördler), 1:1 (16:42) Barta (Burlon, Kammerer/5-4), 1:2 (19:41) MacQueen (Oppenheimer, Olver), 1:3 (20:47) Oppenheimer (Aubry), 1:4 (24:37) Petersen (Sheppard, Backman), 1:5 (25:26) Fischbuch (Braun, Bukarts), 1:6 (31:52) MacQueen (Ullmann, Baxmann/5-4), 2:6 (48:14) Barta (Weiß). Strafen: Düsseldorf 6, Berlin 4. Schiedsrichter: Köttstorfer/Schukies. Zuschauer: 13 205.

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