Fußball-Bundesliga

Als Fortuna Düsseldorf die Wende zum Guten gelang

Die Erleichterung ist Fortunas Trainer ins Gesicht geschrieben: Friedhelm Funkel feiert im vergangenen Dezember den 2:0-Sieg seiner Mannschaft gegen Freiburg mit Co-Trainer Thomas Kleine.

Die Erleichterung ist Fortunas Trainer ins Gesicht geschrieben: Friedhelm Funkel feiert im vergangenen Dezember den 2:0-Sieg seiner Mannschaft gegen Freiburg mit Co-Trainer Thomas Kleine.

Foto: Federico Gambarini/dpa

Düsseldorf.   Am Sonntag geht es nach Freiburg. Im Rückblick war das Hinspiel, das die Rot-Weißen mit 2:0 gewannen, wohl das wichtigste Saisonspiel.

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Es ist Mitte Dezember 2018. Fortuna Düsseldorf ist Tabellenletzter in der Fußball-Bundesliga und hat nur vier Punkte aus den vergangenen zehn Partien geholt. Es steht eine Englische Woche mit drei Spielen an – an deren Ende wird Fortuna neun Zähler mehr auf dem Konto haben. Rückblickend ist es die Wende in Richtung Klassenerhalt. Der Startpunkt ist das Duell mit dem SC Freiburg, das Fortuna durch zwei Treffer von Kaan Ayhan mit 2:0 gewinnt. Am Sonntag (15.30 Uhr) geht es nun zum Rückspiel nach Freiburg. Und die Stimmung ist eine gänzlich andere, Fortuna ist längst gerettet. Es ist mal wieder ein Beleg dafür, wie schnell sich der Wind im Fußball drehen kann.

Vor der Partie im Dezember ist die Stimmungslage im Klub sehr angespannt. Der damalige Vorstandsboss Robert Schäfer hat Trainer Friedhelm Funkel zwar zwischenzeitlich sein Vertrauen trotz sechs Niederlagen in Serie ausgesprochen. Doch nach den Niederlagen gegen Mainz und in Bremen soll es vor dem Freiburg-Spiel ein Ultimatum für Funkel geben und mit Damir Canadi eine Alternative in den Startlöchern stehen.

Drucksituation. Oder doch nicht?

Doch Funkel und seiner Mannschaft gelingen daraufhin drei Siege gegen Freiburg, Dortmund und Hannover. Auf die damalige Drucksituation angesprochen sagt Funkel heute: „Was heißt Druck? Ich stand mit Sicherheit nicht unter Druck. Ich kenne keinen Druck mehr. Für mich ist es Spaß, hier nochmal Trainer bei Fortuna Düsseldorf zu sein. Es gibt immer Phasen, die etwas schwieriger sind.“

Nun ist Fortuna aber in einer ganz anderen Phase. Von den vergangenen 17 Partien gewannen die Düsseldorfer zehn und stehen in der Rückrundentabelle auf dem achten Platz, zwei Punkte von den Europapokalrängen entfernt. „Dadurch ist es aber nicht einfacher, gegen Freiburg zu gewinnen“, betont Funkel.

Zumindest hat der Trainer viele taktische Möglichkeiten, da er derzeit wenige Ausfälle zu beklagen hat. Nur die Feldspieler Marcel Sobottka, Jean Zimmer und Diego Contento werden nicht mit nach Freiburg reisen. Bei Kapitän Oliver Fink entscheidet sich ein möglicher Einsatz am Freitag.

Barkok bleibt

Aymen Barkok wird nach seiner Platzwunde aus dem Bremen-Spiel, die genäht wurde, nicht nur am Sonntag in Freiburg dabei sein, sondern auch in der kommenden Saison in Fortunas Kader stehen. Der 20-Jährige wird ein weiteres Jahr von Ligakonkurrent Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Barkok entschied sich gegen andere Angebote aus der Bundesliga.Offenbar bleibt auch die Kaufoption erhalten. Dem Vernehmen nach soll diese bei rund fünf Millionen Euro liegen. Frankfurt hat sich im Gegenzug eine Rückkaufoption gesichert. (erer)

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