Interview

DEG-Rückkehrer Tim Schüle braucht den Tapetenwechsel

Zurück in Düsseldorf: Tim Schüle (r.) bei der Saison-Abschlussfeier der Nürnberg Ice Tigers.

Zurück in Düsseldorf: Tim Schüle (r.) bei der Saison-Abschlussfeier der Nürnberg Ice Tigers.

Foto: imago

Düsseldorf.  Nach fünf Jahren bei den Ice Tigers kehrt Tim Schüle zur Düsseldorfer EG zurück und will sich dem Konkurrenzkampf in der Mannschaft stellen.

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Bereits von 2007 bis 2009 lief Tim Schüle im rot-gelben Nachwuchsbereich unter Cheftrainer Christof Kreutzer auf und schnupperte erste DEL-Luft. Nach sechs Jahren kehrt der verlorene Sohn nun nach Düsseldorf zurück. Im Gespräch mit der NRZ wagt der Verteidiger einen Blick zurück und in die Zukunft.


Tim Schüle, wie kam es nach den ganzen Jahren zu ihrer Rückkehr?

Tim Schüle: „Ich habe die DEG in der ganzen Zeit nie aus den Augen verloren und hatte immer wieder gute Gespräche mit Christof (Kreutzer, DEG-Coach; Anm. d. Red.) Als dann klar war, dass ich eine neue Herausforderung haben will, ging eigentlich alles ganz schnell.“


Warum haben Sie diese gesucht?

Schüle: „Ich denke ich bin jetzt einfach in einem guten alter für einen Eishockey-Spieler. Und es war dann einfach Zeit für einen Tapetenwechsel. Ich hatte einfach das Gefühl, eine Veränderung zu brauchen.“


Hätten Sie bei ihrer Vertragsunterzeichnung jedoch damit gerechnet, so viel Konkurrenz im Abwehrverbund zu haben? Immerhin stehen neun Verteidiger im Kader.

Schüle: „Dass ich Konkurrenz haben würde schon, aber das es so viele sind sicherlich nicht. Aber nach dem Verletzungspech der DEG in der vergangenen Saison hätte man vielleicht damit rechnen können. Aber es stört mich auch nicht. Das gehört zum Sport einfach dazu. Man kann sich nie sicher sein, einen Stammplatz zu haben.“


Inwieweit können sie noch etwas aus ihrem Erfahrungsschatz ihrer ersten Zeit in Düsseldorf schöpfen?

Schüle: „Da gab einige Veränderungen. Aus dem Kader von damals, als ich meine ersten DEL-Spiele machen durfte, ist nur noch Daniel Kreutzer da und dazu Rob Collins, der ja auch zurückgekommen ist. Dazu kenne ich Manuel Strodel noch aus dem Nachwuchs, ebenso wie Corey Mapes und Daniel Fischbuch aus der Jugend in Bietigheim. Auch die Führungsetage im Verein hat sich im Gegensatz zu meiner damaligen Zeit ja total verändert. Es ist ein komplett neues Umfeld, aber dafür kenne ich natürlich die Stadt an sich.“

Und Düsseldorf ist ein gutes Omen für Sie und ihre Freundin?

Schüle: „Wir haben uns damals bei meinem ersten Heimatbesuch in Bietigheim kennengelernt, nachdem ich 2007 nach Düsseldorf gewechselt war. Sie ist derzeit auf Jobsuche und wird mich auch nach Düsseldorf begleiten.

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