Deutsche Eishockey Liga

Düsseldorfer EG baut auf neuen Verteidiger aus Slowakei

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Jan Brejcak, hier noch im Dress des HC Davos, spielt künftig für die DEG.

Jan Brejcak, hier noch im Dress des HC Davos, spielt künftig für die DEG.

Foto: imago sportfotodienst

Düsseldorf.  Wegen zweier Verletzungsausfälle in der Abwehr hat sich die Düsseldorfer EG mit dem körperlich robusten Slowaken Jan Brejcak (31) verstärkt.

Mit nur fünf gesunden Verteidigern hat es jede ambitionierte Eishockey-Mannschaft in einer Profiliga auf Dauer schwer. Genau deshalb hat die DEG nach den Verletzungsausfällen von Marc Zanetti und Johannes Johannesen reagiert. Der 31-jährige Slowake Jan Brejcak vom HC Banska Bystrica aus der Extraliga wird der Mannschaft am Donnerstag (20.30 Uhr/live auf magentasport.tv) gegen die Iserlohn Roosters ebenso wenig helfen können wie am Sonntag (17 Uhr) gegen den gleichen Gegner in der Eissporthalle am Seilersee. Grund: eine Einreise-Quarantäne wegen der aktuellen Corona-Vorschriften.

Sportleiter Mondt: „Physisch stark und aggressiv“

DEG-Sportleiter Niki Mondt zählt auf, warum Brejcak sehr gut ins Anforderungsprofil passt: „Er ist ein physischer starker, präsenter und aggressiver Spieler, der gut in der Defensive agiert und auch keine Angst hat, den Torhüter oder seine Mitspieler zu schützen.“

Dazu bringt Nationalspieler Brejcak, der 38-mal für sein Heimatland unterwegs war, eine Menge internationaler Erfahrung mit nach Düsseldorf. Der Abwehrrecke, 1,92 Meter groß und 96 Kilogramm schwer, war bereits für HC Slovan Bratislava in der russischen Kontinental Hockey League (KHL) tätig, dazu für den HC Davos in der Schweiz, für Modo Hockey in Schweden und HPK Hämeenlinna in Finnland jeweils in der höchsten Spielklasse unterwegs. Mit HPK wurde Brejcak im Frühjahr 2019 finnischer Meister. Dazu spielte er 2014 bei der WM in Minsk mit, verpasste aber die Viertelfinalteilnahme.

Spieltermine gegen Süd-Vereine stehen fest

Der neue Haudegen sollte Cheftrainer Harold Kreis in den kommenden Spielen bis zu den Play-offs mehr Handlungsspielraum verschaffen. Bis 15. März stehen noch sechs Spiele in der Nord-Gruppe auf dem Programm, dann startet die einfache Doppelrunde gegen die sieben Süd-Klubs. Hier gilt es für die DEG, mindestens unter die besten vier Mannschaften im Norden zu kommen, um im Play-off-Viertelfinale mitspielen zu dürfen.

Die Spieltermine gegen die Süd-Teams: 22. März: DEG - EHC München (18.30 Uhr), 24. März: DEG - Straubing Tigers (20.30 Uhr), 26. März: DEG - Nürnberg Ice Tigers (19.30 Uhr), 29. März: Schwenningen - DEG (18.30 Uhr), 30. März: Adler Mannheim - DEG (20.30 Uhr), 1. April: DEG - Schwenningen (19.30 Uhr), 4. April: Straubing - DEG (14.30 Uhr), 5. April: ERC Ingolstadt - DEG (18.30 Uhr), 7. April: DEG - Ingolstadt (18.30 Uhr), 9. April: DEG - Mannheim (19.30 Uhr), 12. April: Nürnberg - DEG (18.30 Uhr), 13. April: Augsburger Panther - DEG (18.30 Uhr), 16. April: DEG - Augsburg (19.30 Uhr), 18. April: München - DEG (14.30 Uhr)

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