Deutsche Eishockey Liga

Düsseldorfer EG dreht Spiel mit drei Toren im Schlussdrittel

Lesedauer: 3 Minuten
Alexander Karachun und die DEG kamen gegen Ingolstadt und dessen Torsteher Michael Garteig lange Zeit nicht so recht zum Zug.

Alexander Karachun und die DEG kamen gegen Ingolstadt und dessen Torsteher Michael Garteig lange Zeit nicht so recht zum Zug.

Foto: Birgit Haefner

Düsseldorf.  Beim 5:4 über den ERC Ingolstadt am Mittwoch in der Deutschen Eishockey Liga drehte die DEG die Partie nach einem 2:4 in den letzten neun Minuten.

In der Nord-Tabelle der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat sich die DEG nach einem dramatischen Mittwochabend-Heimspiel auf Play-off-Platz drei vorgeschoben. Durch drei Treffer in den letzten neun Spielminuten gelang ein wackeliger 5:4 (0:0, 2:4, 3:0)-Erfolg über den ERC Ingolstadt. Damit hat das Team von Cheftrainer Harold Kreis bei nur noch fünf ausstehenden Punktemöglichkeiten ein starken Zeichen für eine mögliche Play-off-Teilnahme gesetzt. Umjubelter Siegtorschütze war am Ende der dänische Linksaußen Mathias From aus der vierten DEG-Angriffsreihe.

Fischbuch vergibt Düsseldorfer Führung

Gegen die giftgrün gekleideten Donau-Panther sah es im ersten Drittel für die Gastgeber gut aus. Die DEG diktierte die Partie, hatte durch Fischbuch und Carey zwei prächtige Führungschancen. Die Ingolstädter entpuppten sich zunächst als defensivstark. Was sich vor allem in einigen prächtig geblockten Schüssen bemerkbar machte- Im turbulenten Mitteldrittel kam dann eine große Effizienz vor dem Düsseldorfer Gestänge für den ERC gewinnbringend hinzu.

Gleich zweimal schlug hierbei der nur 1,68 Meter große, aber ungemein flinke und schuss-starke Finne Petrus Palmu zu. Beim 1:0 direkt vor dem Torraum zögerte DEG-Außenstürmer Tobias Eder den Tick zu lang. Nutznießer Palmu staubte die trudelnde Scheibe ab. Beim 4:2 zeigte der Finne mit einem präzisen Geschoss in den rechten Torwinkel aus der Halbposition seine zweite Qualität auf dem Eis.

Zehntes Tor von Kammerer für die DEG

Dazwischen lagen Treffer im Minutentakt. Maximilian Kammerers zehntes Saisontor zum Ausgleich war ein Abstauber. Der ERC konterte umgehend. Der Deutsch-Finne Samuel Soramies überlistete Torsteher Mirko Pantkowski mit einem Flachschuss. Der nach einer Zehn-Minuten-Strafe gerade von der Bank geeilte Däne Frederik Storm legte gegen vier rote Düsseldorfer im Solo das 3:1 nach. Jerome Flaake verkürzte wiederum per Abstauber in Überzahl. Dann jedoch lud Palmu durch.

Im Schlussabschnitt schien Ingolstadt souverän. Doch der DEG gelang in der 51. Minute ein Doppelschlag aus dem Nichts. Erst Jerome Flaake reaktionsschnell, dann Matthew Carey nach einem Traumpass von Eder zum 4:4 – all dies binnen nur 19 Spielsekunden. Als Mathias From dann die vierte Überzahl per Schlagschuss zum 5:4 nutzte, war die Partie komplett gedreht.

Das Spiel in der Statistik

DEG – ERC Ingolstadt 5:4 (0:0, 2:4, 3:0)

DEG: Pantkowski; Cumiskey/Jensen, Brejcak/Ebner, Geitner/Nowak, Johannesen; Karachun/Carey/Eder, Kammerer/Olimb/Fischbuch, Ehl/Barta/Flaake, Svensson/Buzas/From.

Schiedsrichter: Rantala/Schwadewaldt.

Tore: 0:1 (20:59) Palmu (Höfflin, Aubry), 1:1 (25:33) Kammerer (Barta, Jensen), 1:2 (28:15) Soramies (Detsch, Marshall), 1:3 (30:44) Storm (Wohlgemuth, Defazio), 2:3 (31:54) Flaake (5-4-Überzahl/Jensen, From), 2:4 (37:37) Palmu (5-4/Bodie, Höfflin), 3:4 (50:41) Flaake (Ehl, Barta), 4:4 (51:00) Carey (Eder, Jensen), 5:4 (55:49) From (5-4/Jensen, Barta).

Strafminuten: DEG 6, ERCI 8 plus 10 (Storm/Check von hinten, 12. Min.).

So geht es weiter: DEG – Adler Mannheim (Fr., 19.30 Uhr).

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben