Deutsche Eishockey-Liga

Große Ziele, keine Tore: DEG unterliegt Bremerhaven

Die Fans haben klare Vorstellungen: Die DEG soll Meister werden.

Die Fans haben klare Vorstellungen: Die DEG soll Meister werden.

Foto: Birgit Häfner

Düsseldorf.  Die Fans der DEG rufen die Meisterschaft als Saisonziel aus. Doch die Rot-Gelben bleiben gegen Bremerhaven ohne Treffer und verlieren mit 0:1.

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Düsseldorf und Köln sind zwei Städte, die ihre rheinische Rivalität lieben und leben. In einer Sache sind sich beide aber verflixt ähnlich: Man greift gerne hoch in die Klaviatur. Die hübsche Eröffnungschoreo der Fans zeigte, wohin die Reise der Düsseldorfer EG in der nun gestarteten Saison der Deutschen Eishockey-Liga gehen soll: zur Meisterschaft. So schürte die Schweiz-Reise zum Ende der Vorbereitung die Hoffnungen auf mehr: drei Spiele, drei Siege, nur ein Gegentor. „Das darf man nicht überbewerten, aber auch nicht unterbewerten“, sagte DEG-Trainer Harold Kreis. Der Alltag ist aber eben der Alltag: Und wenn die 14 Teams beim DEL Media Day im Düsseldorfer Stahlwerk eines betont haben, dann ist es die Ausgeglichenheit der Liga – zumindest hinter Mannheim und München.

Und so endete die Partie schließlich mit einer 0:1 (0:0, 0.0, 0:1)-Niederlage Fischtown Pinguins Bremerhaven am ersten Spieltag im ISS Dome.

Viele Chancen, keine Tore

Marco Nowak zeigte sich nach dem ersten Drittel zwar zufrieden. So sagte der Verteidiger: „Wir haben gut Druck gemacht. Bremerhaven hatte vielleicht zwei, drei Chancen.“ Doch eben diese Chancen waren brandgefährlich – und näher am Torerfolg als die Düsseldorfer Gelegenheiten in den ersten 20 Minuten. Schon in der vierten Minute hätte Bremerhaven in Führung gehen können, als Alex Friesen auf Luca Gläser spielte, der wiederum an DEG-Goalie Mathias Niederberger scheiterte. Zwei Minuten später hatte dann auch Reid Gardiner die erste rot-gelbe Chance der Saison. Kribbelig wurde es wiederum nur drei Minuten später: Brock Hooton spielte einen Diagonalpass vor das Düsseldorfer Tor, Maxime Fortunus machte sich lang und länger, scheiterte aber. Und in der elften Minute stand Tomas Sykora frei vor Niederberger, doch der deutsche Nationaltorhüter hielt seine Mannschaft auch in dieser Situation im Spiel. Nur drei Chancen? Stimmt. Aber was für welche!

Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt, denn nun kam die DEG deutlich stärker aus der Kabine und hatte bereits in der 23. Minute eine Großchance durch Victor Svensson. Drei Minuten später klärte Verteidiger Bernhard Ebner zwar in höchster Not, doch im Gegenzug hatte Ken-Andre Olimb die nächste gute Gelegenheit für die DEG. Doch auch weiterhin wollte die Scheibe nicht ins Tor – weder bei Jerome Flaakes Überzahlgelegenheit (29.), noch beim schnellen Spielzug, den Patrik Buzas zwei Minuten später abschloss.

Und schließlich traf Bremerhaven: 47 Minuten waren gespielt, als die Scheibe mit letzter Kraft über die Düsseldorfer Linie rutschte. Ross Mauermann hatte von rechts abgezogen, Niederberger parierte, doch irgendwie konnte er den Puck dennoch nicht stoppen. Danach warf die DEG aber noch einmal alles nach vorne, doch sowohl Olimb (51.) als auch Ebner (54.) scheiterten mit ihren Versuchen am starken Tomas Pöpperle im Gästetor.

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