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Mackenstein und Grassl wachen über 50 Linienrichter

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Chief of Officials – so offiziell wie der Name klingt, ist er auch. Und so wichtig. Patrick Mackenstein und seine Assistentin Klara Grassl sind für alle Offiziellen, die während der Düsseldorf Open auf dem Platz aktiv sind, verantwortlich. Heißt: Vom Linienschiedsrichter bis hin zu den Referees auf dem Hochsitz. Und ohne Unparteiische geht auch bei der laufenden Tennis-Woche nicht viel.

„Ende Dezember fangen wir an, unsere Turnierkandidaten anzuschreiben. Anschließend werden die Bewerbungen gesichtet und eine Auswahl getroffen“, berichtet der 35-jährige Patrick Mackenstein. Der einst selbst sechs Jahre als Linienrichter im Rochusclub aktiv war. Und seit sieben Jahren nun die Verantwortung für die einstigen Kollegen trägt.

Allerdings nicht nur hier. Sondern auch beim Davis Cup. Zuletzt in der Frankfurter Festhalle beim deutschen 4:1-Sieg über Spanien. Oder auch beim Fed Cup der Frauen. „Düsseldorf ist aber mein Heimatturnier. Mein Vater war vor 29 Jahren erstmals Linienrichter. Da hab ich ihn im Fernsehen gesehen und mir gedacht, das will ich auch“, erinnert sich der Chief of Officials, der täglich aus Aachen anreist.

Am Freitag vor dem ersten Turniertag treffen die Linienrichter meist aus ganz Europa ein. Auch dieses Jahr sind Personen aus Belgien, Tschechien, Polen, England, Irland und Kroatien dabei, für deren Nachtlager die Chiefs of Officials ebenfalls zuständig sind.

Eine Stunde vor dem ersten Tagesduell auf der Asche bespricht das Duo mit den Linienrichtern die Einsätze. Mögliche Verbesserungen im Vergleich zum Vortag sind auch ein Thema. „Ein Team steht ungefähr eine Stunde auf dem Platz und hat dann eine Stunde Pause“, sagt Klara Grassl. Gemeinsam mit Patrick Mackenstein überwacht sie die Arbeit der 50 Linienrichter im Rochusclub. Und muss für den Notfall einen Ersatzmann parat haben. „Es kommt gerade bei der Hitze schon mal vor, dass uns ein Stuhlschiedsrichter anfunkt und sagt, dass es einem Linienrichter nicht gut geht“, so Mackenstein. Es gibt aber auch Enthusiasten, die besonders lange bleiben. So wie Klaus Peter Fotschki. Er ist bereits zum 37. Mal dabei.

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