Rollhockey

17 Tore bei der Pflichtübung gegen den Tabellenletzten

Jan Dobbratz schnürte innerhalb weniger Sekunden einen Doppelpack gegen Wuppertal.

Jan Dobbratz schnürte innerhalb weniger Sekunden einen Doppelpack gegen Wuppertal.

Foto: Fabian Strauch

Duisburg.  Auch in der nächsten Saison könnten die weiter punktlosen Moskitos Wuppertal bei der RESG Walsum gastieren. Doppelpack von Ramos und Dobbratz.

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Eigene Tore sind für den SC Moskitos Wuppertal keine Selbstverständlichkeit. Offensiv stand für das Schlusslicht der Rollhockey-Bundesliga in dieser Saison schon dreimal die Null. Vor diesem Hintergrund sind drei Treffer gegen den Tabellenzweiten aus Sicht der Bergischen schon ganz ordentlich – und auch defensiv blieben sie bei der 3:17 (1:9)-Niederlage bei der RESG Walsum durchaus im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Durchaus möglich, dass die Wuppertaler trotz ihrer Chancenlosigkeit auch in der kommenden Spielzeit in der Halle Beckersloh gastieren werden. Elf Teams spielen derzeit in der Bundesliga, deren Sollstärke aber zwölf beträgt – nur wenn also gleich zwei Zweitligisten Interesse am Aufstieg anmelden sollten, gäbe es überhaupt ein Relegationsturnier.

Führung hält bis zur zwölften Minute

Der Gedanke an zwei erneute Duelle des samstäglichen Kalibers sorgt nicht zwingend für Vorfreude bei RESG-Trainer Günther Szalek. Das liegt nicht etwa an einem unfairen Auftreten der Moskitos, sondern eben an deren mangelnder Wettbewerbsfähigkeit, die die entsprechenden Spiele zu Pflichtübungen ohne echte Herausforderung macht. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die Gäste diesmal früh durch Nick Brikmann in Führung gingen und diese sogar bis zur zwölften Minute hielten. Danach wurde es so einseitig wie erwartet.

Die beiden Youngster im Team nutzten zumindest ihre Möglichkeit, sich einmal über einen längeren Zeitraum zu präsentieren. Pelayo Ramos, der auf der dritten Kontigentstelle seinen pausierenden Landsmann Xevi Berruezo ersetzte, erzielte ebenso zwei Tore wie Jan Dobbratz. „Ich habe beiden gesagt, dass sie spielen sollen, als ob ein stärkerer Gegner auf dem Feld stünde. Das hat zum großen Teil geklappt“, stellte Günther Szalek fest. Immerhin etwas.

Tore: 0:1 Brikmann (3.), 1:1, 2:1 Sturla (12., 13.), 3:1 Haas (15.), 4:1, 5:1 Berg (17., 17.), 6:1 Rilhas (17.), 7:1 Vila (22.), 8:1 Ramos (23.), 9:1 Vila (23.), 9:2 Brikmann (28.), 10:2 Sturla (28.), 11:2 Rilhas (30.), 12:2 Nusch (33.), 13:2 Sturla (36.), 14:2 Ramos (41.), 14:3 Lucht (42.), 15:3, 16:3 Dobbratz (42., 43.), 17:3 Berg (46.).

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