Duisburg. Am Freitagabend startet A-Ligist DJK Lösort Meiderich in die Rückrunde. Trotz schwacher Ausbeute ist noch nichts verloren.

In der Gruppe 2 der Fußball-Kreisliga A wird am Freitagabend bereits die Rückrunde eingeläutet. Hinter der DJK Lösort Meiderich, die um 20 Uhr an der Talbahnstraße RWS Lohberg empfängt, liegt dabei eine Hinserie mit vielen Enttäuschungen.

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„Die erwünschten Ergebnisse sind bisher ausgeblieben“, bringt es Vorstandsmitglied Daniel Kohn auf den Punkt. Klingt wie beim großen Nachbarn MSV Duisburg, gegen den es vor Saisonbeginn ja sogar ein Testspiel an der Westender Straße gab, das der Drittligist mit 26:0 gewann. Für Lösort war dieses Ergebnis wegweisend, denn in der Liga folgten auch fast ausnahmslos Niederlagen. Ganze drei Punkte aus drei Unentschieden stehen auf dem Konto; offizieller Letzter ist die DJK nur deshalb nicht, weil der VfvB Ruhrort/Laar sich vor Saisonbeginn zurückgezogen hat.

Meidericher haben schlechteste Ausbeute der Liga

Woran es liegt? „Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen – nur den, dass sie das Tor nicht trifft“, so Daniel Kohn. Tatsächlich weist Lösort mit nur 15 Toren in 14 Spielen die schlechteste Bilanz der Liga auf. Trotz dieser deprimierenden Bilanz ist Aufgeben aber keine Devise; je nach Anzahl der Absteiger aus der Bezirksliga könnte der viertletzte Platz, den mit nur vier Punkten mehr momentan der SV Heißen II belegt, noch zu einem Relegationsspiel reichen.

Helfen soll bei einer möglichen Aufholjagd ein neuer Trainer. Der bisherige Amtsinhaber Mladen Kovacic hat sich verabschiedet – „in beiderseitigem Einvernehmen“, so Daniel Kohn. In den verbleibenden Spielen daheim gegen Lohberg sowie am 9. Dezember bei Wacker Dinslaken wird Co-Trainer Christian Ludwig als Interimslösung das Sagen haben, während die Suche nach einem ständigen Nachfolger läuft. „Wir sind derzeit in Gesprächen und nach allen Seiten offen“, so Daniel Kohn.