Duisburg. Das letzte Erfolgserlebnis für die RESG Walsum ist nun schon etwas länger her. Derby beschließt die Bundesliga-Hinrunde.

Es ist jetzt schon ein paar Tage her. Am 7. Oktober war es, als die RESG Walsum in die neue Saison der Rollhockey-Bundesliga startete und gleich einen souveränen 5:0-Sieg gegen Aufsteiger RHC Recklinghausen einfuhr. Dass dies für die nächsten knapp zwei Monate der letzte Pflichtspielerfolg bleiben würde, hätten Spieler und Verantwortliche des deutschen Rekordmeisters wohl kaum erwartet. An diesem Samstag endet nun mit dem rheinischen Derby beim TuS Düsseldorf-Nord (16 Uhr) die Punktspielhinrunde – ein guter Zeitpunkt, um der Pleitenserie ein Ende zu setzen.

In der Meisterschaft gab‘s zuletzt eine 4:5-Niederlage nach 4:2-Führung gegen das zuvor noch punktlose Schlusslicht IGR Remscheid. „Das war schon sehr frustrierend. Aber unsere Spiele im Europapokal waren dann ein echter Motivationsaufheller“, so Trainer Christopher Nusch. Zwar gingen auch alle drei Duelle beim WSE-Cup-Turnier in eigener Halle verloren, die Leistungen gegen die teils unter profihaften Bedingungen trainierenden Gäste machten allerdings Mut. Gerade für die jungen spanischen Spieler, die noch Probleme haben, sich an die Eigenarten des hiesigen Rollhockeys zu gewöhnen, war dies eine willkommene Abwechslung.

Weitere Artikel:

Es liegt auf der Hand, dass in der Bundesliga nun wieder andere Voraussetzungen herrschen, zumal die Unparteiischen bei rustikalerem Einsteigen bekanntlich schnell zu Sanktionen neigen. Die Walsumer werden also einen Mittelweg finden müssen, bei dem sie zwar mit angemessener Aggressivität agieren, aber gleichzeitig unnötige Strafen vermeiden. „Und wir müssen mit offensiver Power auftreten. Sonst haben wir gegen die Düsseldorfer, wie sie bisher gespielt haben, keine Chance“, glaubt Christopher Nusch. Der TuS Nord gehört als Tabellenzweiter eindeutig zu den positiven Überraschungen der Hinrunde.

Es steht abgesehen von den Langzeitverletzten fast das komplette Personal zur Verfügung – außer Torhüter Pau Nuevo, der sich im Europapokal verletzt hat und erst im neuen Jahr wieder mitwirken kann. So ruht die Verantwortung auf den Schultern von Sergi Moliner. Ersatz auf der Bank für den Notfall ist Oldie Christian Mette.