Duisburg. Für Bundesligist Duisburger SV 98 sind die Vorzeichen der zwei Spiele am Wochenende ganz unterschiedlich. Aufsteiger kommt am Sonntag.

Die Wasserballer des Duisburger SV 98 sind am Wochenende doppelt gefordert. Am Samstag (16 Uhr) bittet der Altmeister den SV Bayer Uerdingen in der Gruppe B der Bundesliga zum Spitzenspiel. Am Sonntag (13 Uhr) schaut der Aufsteiger SG Stadtwerke München zum Rückspiel vorbei.

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Die Vorzeichen sind gänzlich unterschiedlich. Das Derby gegen Uerdingen wertet 98-Trainer Christian Vollmert als „Fingerzeig für den weiteren Saisonverlauf“. Um im fünften Spiel den fünften Sieg zu verbuchen, muss der DSV die Wirkungskreise von Patrick Freisem, Cesare Mancini und vor allem Messan Moore begrenzen. Der US-amerikanische Center, im Sommer aus Polen gekommen, ist eine Bereicherung für die Bundesliga und traf bislang schon 15 Mal. „Er ist auf der Vorhandseite richtig stark“, sieht Vollmert harte Arbeit auf seinen Centerverteidiger Manuel Grohs zukommen: „Wir müssen vom Anfang bis zum Ende konsequent zu Werke gehen.“

Duisburgs Trainer will keine Zweifel aufkommen lassen

Im Hinspiel gegen München sorgten die 98er vor drei Wochen zügig für klare Verhältnisse und siegten mit 10:4. Vollmert hofft, dass auch am Sonntag wenig Spannung aufkommt: „So ein Doppelspieltag ist immer eine besondere Herausforderung. Ich hoffe, dass wir uns gegen München möglichst früh absetzen können und erst gar keinen Zweifel aufkommen lassen.“ Niclas Becker und Gabriel Dostlebe fallen weiterhin aus, hinter dem Einsatz des zuletzt kränkelnden Max Schöpp steht ein Fragezeichen.

Das am 4. November ausgefallene Heimspiel gegen den SVV Plauen muss nachgeholt werden. Dies hat Rundenleiter Holger Sonnenfeld nun entschieden. Der neue Termin steht noch nicht fest. (kök)