Wasserball

ASC Duisburg freut sich auf das Kräftemessen mit Hannover

ASCD-Spieler Bastian Schmellenkamp bangt aufgrund einer Handverletzung um seinen Einsatz gegen Hannover.

ASCD-Spieler Bastian Schmellenkamp bangt aufgrund einer Handverletzung um seinen Einsatz gegen Hannover.

Foto: Zoltan Leskovar / FUNKE Foto Services / Zoltan Leskovar

Duisburg.  Der ASC Duisburg nimmt gegen Waspo 98 Hannover die Außenseiterrolle an. Der Duisburger SV 98 hat bessere Chancen.

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Um den Angriff macht sich Paul Schüler keine Sorgen. „Wir haben viele Spieler, die in der Offensive für Wirbel sorgen können“, weiß der Trainer des Wasserball-Bundesligisten ASC Duisburg. 81 Mal haben die Amateure in den bisherigen fünf Saisonspielen der Pro A bereits getroffen. Das ist richtig stark. Weniger schön liest sich hingegen der zweite Wert der Torstatistik. 75 Gegentreffer sind für eine Mannschaft, die ihren Status als Deutschlands dritte Kraft verteidigen will, schlichtweg zu viel.

„Die Defensive ist im Moment unser Problem, da müssen wir was tun“, sagt Schüler: „Wir werden am Samstag mal was probieren.“ Die Gelegenheit ist günstig, denn im Duell mit dem amtierenden Pokalsieger, Supercupsieger und Vizemeister Waspo 98 Hannover (17.15 Uhr, Schwimmstadion) hat der ASCD nichts zu verlieren. Oder wie es Schüler ausdrückt: „Wir sind ganz klar nicht der Favorit.“

Die Niedersachsen, die ihren hochklassigen Kader mit dem russischen Linkshänder Ivan Nagaev nochmals verstärkt haben, und die Wasserfreunde Spandau 04 Berlin werden die Titel auch in dieser Saison unter sich ausmachen.

Wiedersehen mit Schenkel und Real

Die Amateure, die sich zuletzt in Ludwigsburg mit einem 15:15 begnügen mussten, freuen sich auf das Kräftemessen mit dem Starensemble und das Wiedersehen mit ihren langjährigen Leistungsträgern Julian Real und Moritz Schenkel. Das Ziel der Duisburger ist es, die Gäste möglichst lange und viel zu ärgern. Anfang des Monats gelang dem ASCD das beim 13:16 gegen Spandau vortrefflich.

Fraglich ist der Einsatz von Bastian Schmellenkamp, der über Schmerzen in der Hand klagt, und Gilbert Schimanski, dem Rückenbeschwerden zu schaffen machen.

In der Pro B steigt der Duisburger SV 98 bereits um 15.30 Uhr im heimischen Schwimmstadion ins Wasser. Nach dem schwachen Saisonstart gelang den Schützlingen von 98-Trainer Christian Vollmert jüngst mit dem 9:7 im Derby gegen den Düsseldorfer SC der Befreiungsschlag. Gegen die SV Krefeld 72 soll nun direkt der zweite Streich folgen. „Wir wollen unbedingt gewinnen, um uns für den weiteren Saisonverlauf in Position zu bringen“, sieht Vollmert punktemäßig Nachholbedarf.

Der von Werner Stratkemper trainierte Nachbar war in dieser Saison bislang erst drei Mal im Einsatz. In der Liga hatte die SVK gegen den SV Poseidon Hamburg und die SGW Köln knapp das Nachsehen, im Pokal hielt sie sich gegen den Ost-Zweitligisten SC Wedding schadlos. Dreh- und Angelpunkt im Krefelder Spiel ist Yannik Zilken, der mit dem ASCD 2013 das Double holte. „Ihn müssen wir ausschalten“, so Vollmert.

Papaspyropoulos fällt aus

Der Ungar Kristof Hulmann spielte von 2015 bis 2017 beim Amateur, SVK-Eigengewächs Paul Huber war in der vergangenen Saison für die Schwarz-Gelben im Einsatz. Der DSV 98 muss in der richtungsweisenden Partie auf seinen Ersatztorhüter Anastasios Papaspyropoulos verzichten. Ben Boffen ist durch eine Schulterverletzung gehandicapt, will aber für die Partie auf die Zähne beißen.

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