Wasserball

ASC Duisburg verkauft sich gegen Wasserfreunde Spandau gut

Gewohnt engagiert stemmte sich Nationalspieler Dennis Eidner, der auch gegen Spandau wieder fast durchspielte, gegen die sichere Niederlage.

Foto: Zoltan Leskovar

Gewohnt engagiert stemmte sich Nationalspieler Dennis Eidner, der auch gegen Spandau wieder fast durchspielte, gegen die sichere Niederlage. Foto: Zoltan Leskovar

Duisburg.   Der ASCD verliert erwartungsgemäß das erste Spiel der Halbfinalserie gegen Spandau, kann beim 10:17 aber phasenweise gut mithalten.

ASC Duisburg –
Wasserfreunde Spandau 04 10:17

Viertel: 4:7, 1:3, 3:2, 2:5
Tore: Dennis Eidner (3), Nils Illinger, Nick Möller, Paul Schüler (je 2), Tobias Gietz.

Die Ausgangslage mag eine andere sein, aufregend genug ist das Duell zwischen dem ASC Duisburg und den Wasserfreunden Spandau 04 aber noch immer. Auch wenn die Chancen auf den Einzug ins Finale der Deutschen Wasserball-Liga für den ASCD nur im Promille-Bereich angesiedelt sein dürften – beim 10:17 zum Auftakt der Halbfinalserie war zumindest in Sachen Emotionalität alles beim Alten.

Noch immer betreut Arno Troost seine Mannschaft in der für ihn typischen Art: kein Dezibel leiser, kein bisschen weniger ausdrucksvoll. Und auch beide Mannschaften triezten sich im Wasser wie in den allerbesten Tagen. Nils Illinger und Stratos Manolakis auf Duisburger Seite und Lukas Küppers bei Spandau beendeten die Partie vorzeitig. Der Berliner Remi Saudadier schied nach einem Scharmützel mit Illinger nach „Rolle“ aus. Soll noch einmal jemand sagen, dass das Duell des sechsmaligen Meisters aus dem Ruhrgebiet und des Rekordmeisters aus der Hauptstadt nichts mehr hermacht.

Dafür sprach auch der couragierte Auftritt der Duisburger, die zwar dürftig in die Partie gestartet waren, dann aber zunehmend besser ins Spiel fanden und die Gäste wie erhofft hier und da ärgern konnten. Bis auf 8:11 hatten sich die Amateure im dritten Abschnitt herangepirscht, erst im Schlussabschnitt geriet die Niederlage dann mit sieben Toren doch deutlich.

Arno Troost fand trotzdem lobende Worte: „Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft, wie sie hier aufgetreten ist. Was uns ausgezeichnet hat, war unsere Mentalität.“ Von dem mäßigen ersten Viertel mit sieben Gegentreffern hatten sich die Hausherren nicht beeindrucken lassen. Auch das strich der ASCD-Trainer positiv heraus: „Wir haben mitgespielt.“

Nächste Spiele am Wochenende

Allerdings fiel das Zeugnis nicht durchweg gut aus. „Taktisch und technisch machen wir zu viele Fehler. Das wird gnadenlos bestraft und tut weh. Ob wir so ein Spiel überhaupt gewinnen können, steht auf einem anderen Blatt, aber enger hätten wir es schon machen können“, fand Troost.

Am Wochenende werden sich die Duisburger dem Rekordmeister, der auch bei der Pokalendrunde Anfang Mai Halbfinalgegner sein wird, zwei weitere Male stellen. Troost: „Immer wenn wir es geschafft haben, ihre Strukturen zu stören, wird es für sie schwieriger. Das werden wir auch in den nächsten Spielen versuchen.“

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