Wasserball

ASCD feiert Rang drei bei der Pokal-Endrunde

Dennis Eidner und der ASCD feiern Pokal-Bronze.

Dennis Eidner und der ASCD feiern Pokal-Bronze.

Foto: Zoltan Leskovar / FUNKE Foto Services

Duisburg.   Amateure gewinnen im Spiel um Bronze gegen Potsdam. DSV 98 gleicht in der Aufstiegsserie der Pro B durch einen Sieg beim SVV Plauen aus.

Bei der Endrunde um den Deutschen Wasserball-Pokal besiegt der ASC Duisburg im „kleinen“ Finale Gastgeber Potsdam und bejubelt damit Bronze.

DSV-Pokal:

Wasserfreunde Spandau 04 –
ASC Duisburg 19:3

Viertel: 3:0, 6:0, 6:2, 4:1
Tore: Eidner (2), Schimanski

OSC Potsdam –
ASC Duisburg 12:15

Viertel: 6:4, 3:2, 2:3, 1:6
Tore: Eidner, Manolakis (je 5), Schimanski, Illinger, Möller, Schüler, Bakulo

Nach Platz drei im Supercup sichert sich das junge Duisburger Team die zweite Bronzemedaille der Saison. Gegen Gastgeber Potsdam erwischten die Amateure, die tags zuvor ersatzgeschwächt gegen Spandau 3:19 untergegangen waren, zunächst wieder keinen guten Start. „Da haben wir viele Topchancen verschossen und uns einfache Gegentore gefangen. Dennoch sind wir immer ruhig geblieben“, berichtete Spieler Nils Illinger. Diese mentale Stärke sollte sich im weiteren Verlauf auszahlen. Mit 7:11 lag das Team von Arno Troost im dritten Viertel hinten, fünf Treffer von Stratos Manolakis, dazu ein Tor von Kapitän Paul Schüler, drehten das Spiel auf den Kopf. Dennis Eidner – Torschützenkönig der Endrunde – machte mit zwei weiteren Treffern endgültig alles klar. Illinger: „Die Medaille ist für uns alle etwas Besonderes. Damit hätten wir vor der Saison nie gerechnet.“

DWL; Finalserie Pro B:

SVV Plauen –
Duisburger SV 98 7:8

Viertel: 2:2, 1:2, 2:1, 2:3
Tore: Obschernikat, Petrov (je 2), Schüring, Elsenpeter, Becker, Kalberg.

Der DSV 98 hält das Rennen um den Aufstieg in die A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga offen. Mit dem 8:7-Sieg beim SVV Plauen erzwingen die Duisburger ein entscheidendes fünftes Spiel in der Finalserie und haben nun beste Chancen, am 19. Mai daheim den Gang ins Oberhaus klarzumachen. Die beiden Heimniederlagen am vergangenen Wochenende hatten die 98er akribisch analysiert. Diesmal setzte das Team von Frank Lerner von Beginn auf eine hohe, aggressive Verteidigung. „Das war das Geheimnis“, verriet Lerner. Zwar konnte Plauen im Schlussviertel zum 6:6 ausgleichen, Nils Elsenpeter und Mihael Petrov machten dann alles klar.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben