Fußball

Der ESV Hohenbudberg schlägt ein neues Kapitel auf

Der Fußball-Bezirksligist ESV Hohenbudberg in der Saison 2020/21.  Hinten von links: Amzil Mounir, Sahin Karabudak, Samet Altun, Baran Özcan, Hüseyin Aldemir, Celal Karabusak. Mitte von links: Arne Becker, Tamgac Kece, Mohamed Nasser, Trainer Juan Antonio Schrader, Trainerassistent Onur Özay, Arnes, Alihodzic, Calvin Lassotta, Ahmet Aldemir. Vorne von links: Andres Silvente, Domenik Mokosch, Gabriel Sepulveda, Luca Di Giovanni, Moritz Träger, Ugur Özmen, Ubong Sam Ikafia, Metin Özmen. Es fehlen: Abdreas Yan Abou Divan, Sinan Atabay, Yassin Bougjdi, Mohamed Mallouki Guerrid, Maximilian Paleka, Emre Yildiz, Serkan Yilamz, Berhan Catik, Mertkan Ünlü.

Der Fußball-Bezirksligist ESV Hohenbudberg in der Saison 2020/21.  Hinten von links: Amzil Mounir, Sahin Karabudak, Samet Altun, Baran Özcan, Hüseyin Aldemir, Celal Karabusak. Mitte von links: Arne Becker, Tamgac Kece, Mohamed Nasser, Trainer Juan Antonio Schrader, Trainerassistent Onur Özay, Arnes, Alihodzic, Calvin Lassotta, Ahmet Aldemir. Vorne von links: Andres Silvente, Domenik Mokosch, Gabriel Sepulveda, Luca Di Giovanni, Moritz Träger, Ugur Özmen, Ubong Sam Ikafia, Metin Özmen. Es fehlen: Abdreas Yan Abou Divan, Sinan Atabay, Yassin Bougjdi, Mohamed Mallouki Guerrid, Maximilian Paleka, Emre Yildiz, Serkan Yilamz, Berhan Catik, Mertkan Ünlü.

Foto: ESV Hohenbudberg

Duisburg.  Der Aufsteiger aus Friemersheim will sich in der Bezirksliga etablieren und peilt einen einstelligen Platz an. Der Auftakt ging aber daneben.

Die Verwunderung beim ESV Hohenbudberg war nach der Gruppeneinteilung der Fußball-Bezirksliga groß. „Wir sind schon etwas unzufrieden und hätten uns im ersten Bezirksliga-Jahr des Vereins mehr Derbys gewünscht“, gab ESV-Trainer Juan Antonio Schrader damals an. Sein Team trifft nicht auf Teams vom linken Niederrhein, sondern muss zu jedem Auswärtsspiel den Rhein überqueren, um nach Bottrop, Oberhausen, Dinslaken oder Vierlinden zu fahren.

„Dass wir zu den Auswärtsspielen jetzt durch ganz Duisburg fahren und nur Vierlinden aus dem Stadtgebiet in der Gruppe haben, ist schon kurios“, erklärt Schrader, der einige Gegner selbst als Wundertüten betitelt. Andersherum werden auch die Hohenbudberger für viele Gegner schwer einzuschätzen sein.

Nur TuS Xanten war stärker als der ESV

Die Friemersheimer sicherten sich im Kreis Moers als Herbstmeister den Aufstieg aus der Kreisliga A. Innerhalb von eineinhalb Jahren formte Trainer Schrader den ESV vom Abstiegskandidaten zum Aufsteiger. Begünstigt durch einen personellen Umbruch im Kader, der im Sommer 2019 vollzogen wurde, spielte der ESV eine starke Saison und musste in der Tabelle nur dem TuS Xanten den Vortritt lassen.

Vor dem Beginn dieser Saison haben die Eisenbahner ebenfalls personell noch einmal zugelegt und insgesamt zehn Neuzugänge verpflichtet. Torwart Luca Di Giovanni und Gabriel Sepulveda kommen vom Klassenkonkurrenten GSV Moers. Maximilian Paleka und Calvin Lassotta lotste Trainer Schrader von seinem Ex-Klub VfL Rheinhausen zum ESV. Domenik Mokosch (Rumelner TV II), Celal Karabudak, Sahin Karabudak, Ahmet Aldemir (alle Mülheimer FC 97), Fatlum Elshani (SC Bayer 05 Uerdingen, U19) und Ubong Sam Ikafia (VfB Homberg II) konnte er ebenfalls neu im Kader begrüßen. Insgesamt steht dem Übungsleiter ein 30-Mann-Kader zur Verfügung.

Die Saisonvorbereitung verlief durchwachsen und war immer wieder durch personelle Engpässe gezeichnet. Neben einigen Urlaubern und kranken Spielern hatte Coach Schrader, der im Bremer Raum als Trainer und Vereinsvorsitzender höherklassige Erfahrungen sammelte, auch einige verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen. Yassin Bougjdi, der bereits Erfahrungen in der Landesliga sammelte, brach sich die Speiche. Zudem zog sich Neuzugang Calvin Lassotta eine schwere Knieverletzung zu. Beide Ausfälle werden auch in den ersten Saisonspielen Bestand haben.

Der Auftakt in die erste Bezirksligasaison der Vereinsgeschichte ging am vergangenen Wochenende schief. Gegen Mitaufsteiger Schwarz-Weiß Alstaden gab es eine bittere 1:2-Niederlage, wobei die Hohenbudberger die Gegentore ganz zu Spielbeginn und fast mit dem Schlusspfiff kassierten. „Das war natürlich sehr bitter. Dennoch ärgern wir uns nicht lange darüber, sondern wischen uns den Mund ab und machen weiter“, erklärt Schrader, der sich sicher ist, dass die Qualität seines Kaders für den Klassenerhalt und einem einstelligen Tabellenplatz reicht. „Wir sind hochmotiviert und wollen jedes Spiel gewinnen“, kündigt der Trainer an.

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