Eishockey

Der EV Duisburg überzeugt nur im Derby in Essen

Etienne Renkewitz hütete in Essen das Duisburger Tor, Frederike Trosdorff spielte am Sonntag gegen Dortmund.

Etienne Renkewitz hütete in Essen das Duisburger Tor, Frederike Trosdorff spielte am Sonntag gegen Dortmund.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Eishockey-Regionalligist EV Duisburg verbuchte einen prestige-trächtigen Testspielsieg in Essen. Nach dem zweiten Test war der Trainer verärgert.

Auch in der Vorbereitung genießt ein Derby einen hohen Stellenwert. So war der 4:1 (1:1, 2:0, 1:1)-Sieg beim Ligagefährten Moskitos Essen am Freitagabend für die Spieler des Eishockey-Regionalligisten EV Duisburg auch gut für das Selbstvertrauen. Am Sonntag legten die Füchse in eigener Halle einen 6:0 (1:0, 2:0, 3:0)-Sieg gegen den Regionalliga-Neuling Eisadler Dortmund nach.

Zufrieden war EVD-Trainer Alex Jacobs aber nur mit der Leistung am Freitag. Am Sonntag sah das anders aus. „Einige Jungs haben sich nicht an den Plan gehalten und nur daran gedacht, selbst ein Tor zu erzielen“, ärgerte sich der Niederländer.

Duisburg drehte in Essen das Spiel

Zumindest mit dem Sieg beim alten Rivalen am Essener Westbahnhof konnten die Füchse am Freitag ein Ausrufezeichen setzen. Jacobs musste kurzfristig auf Pascal Behlau, David Kristofic, Cornelius Krämer und Tjaard Jansen verzichten, sodass er seine Reihen umbauen musste.

Das Team von Ex-EVD-Coach Frank Petrozza verbuchte den besseren Start. Thomas Richter brachte Essen in der achten Minute ihn Führung. Das steckten die Gäste aber gut weg. Manuel Neumann glich in der 13. Minute mit einem Rückhand-Schuss aus.

In Überzahl brachte Marvin Kohut die Duisburger in Führung (25.), Leonardo Stroh erhöhte sechs Minuten später auf 3:1 für den EVD. Im Schlussdrittel konzentrierten sich die Füchse auf die Abwehrarbeit, die der Trainer im Anschluss als „sehr konzentriert und konsequent“ würdigte. Im Angriff ging aber auch noch etwas: In Überzahl stellte Neuzugang Robert Lachowicz den Endstand her (57.).

Der Trainer lobte die Torhüterin

Am Sonntag wohnten die EVD-Fans einer Premiere bei. Torhüterin Frederike Trosdorff gab ihr Heimdebüt im Männerteam des EVD. Die 21-Jährige verließ unbezwungen das Eis. Zumindest Trosdorff erhielt ein Trainerlob: „Sie hat ihre Sache gut gemacht.“

Henri Ruotsalainen, Kevin Wilson (je 2), Pawel Kuszka und Manuel Neumann (je 1) trafen zum Sieg, der in den Augen des Trainer höher hätte ausfallen müssen.

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